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Verfasst am: 02.05.11 09:15

Von: Martin Metzenbauer

Besseres Ergebnis für FACC

Winglet-Fertigung bei FACC (Foto: FACC).

Der in Ried beheimatete Luftfahrtzulieferer FACC konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 deutliche Steigerungen bei Umsatz und Betriebsergebnis erzielen. Die Einnahmen kletterten um 8 Prozent auf € 272 Mio., das EBITDA betrug € 42,6 Mio. und hat sich gegenüber dem Vorjahr um € 16,8 Mio. erhöht. Das EBIT stieg im Vergleich zu 2009/10 um 220 Prozent und erreichte € 26,3 Mio.

FACC besaß zum Ende des Geschäftsjahres eine Auftragsrücklage von USD 2,88 Mrd., die sich gegenüber dem Vergleichswert der Vorperiode um 72 Prozent erhöht hat. Diese Entwicklung ist auf die Beteiligung an einer Reihe wichtiger Flugzeugfamilien zurückzuführen, wobei der größte Anteil des Auftragsbestandes derzeit durch Airbus A350 XWB, A380 und A320 sowie Boeing 787 und 737 gebildet wird.

Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartet FACC einen weiteren Umsatzanstieg, während das Rekordniveau der operativen Ergebnisse EBITDA und EBIT aus dem Jahr 2010/11 wiederholt werden soll. Dank großer Neuaufträge bei den Flugzeugtypen A350 XWB, A380, SSJ100, C919 sowie bei den Business Jets Falcon 2000, Falcon 900 und Hawker 800 soll das profitable Wachstum des Unternehmens langfristig abgesichert werden. Im Rahmen des Wachstumskurses möchte FACC die Investitionen im laufenden Geschäftsjahr deutlich steigern.

Die ursprünglich aus der Skifirma Fischer hervorgegangene FACC wurde 2009 mehrheitlich über zwei Beteiligungsverwaltungen von der chinesischen Xi'an Aircraft Industry Company übernommen.


 
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