Austrian Aviation Net - Das Magazin der österreichischen Luftfahrt
 
 
 
   
 

Im Focus Detail


Verfasst am: 11.01.11 10:00

Von: Martin Metzenbauer

Interview Salzburg Airport

Austrian Aviation Net-Gespräch mit Flughafenchef Karl-Heinz Bohl.

Der Flughafen Salzburg liegt nur rund drei Kilometer von der Festung entfernt. Die Stadtnähe sorgte früher für Probleme, heute ist dank leiserer Flugzeuge "die Akzeptanz eine andere geworden" (Fotos: Martin Metzenbauer).

Der Flughafen Salzburg nimmt als zweitgrößter heimischer Airport eine wichtige Funktion für die Region ein. Zum einen stellt er durch eine respektable Anzahl von Linienverbindungen einen nicht unbedeutenden Beitrag zur Infrastruktur der Wirtschaftsregion. Zum anderen leistet der Flughafen in puncto Incoming-Verkehrs einen immensen Beitrag für den Tourismusstandort. Letztlich ist er aber auch attraktiver Ausgangspunkt für heimische Urlaubsreisende.

Trotzdem kämpfte der Airport aber immer wieder gegen diverse Widrigkeiten: So war bis zum Verschwinden alter und lauter Maschinen der Fluglärm durch die zentrale Lage ein großes Thema. Die Wirtschaftskrise versetzte dem Airport nach einem Passagierhoch von knapp zwei Millionen Fluggästen einen gehörigen Dämpfer. Und letztlich ist die terminalseitige Infrastruktur mittlerweile auch schon gehörig in die Jahre gekommen.

Im Austrian Aviation Net-Gespräch erzählt Airport-Geschäftsführer Karl-Heinz Bohl über Vergangenheit, Gegenwart und vor allem die Zukunft des Salzburg Airport.

Austrian Aviation Net: Wie sieht Ihr Resümee für das vergangene Jahr 2010 aus?

Karl-Heinz Bohl: Unterschiedlich. Das Jahr davor war extrem schwierig – von der Rekordzahl von 1,95 Mio. Passagieren 2007 sind wir bis 2009 um mehr als 20 Prozent auf 1,55 Mio. Fluggäste zurückgefallen. Im Jahr 2009 haben wir es aber zumindest geschafft, im Unternehmen eine gewisse wirtschaftliche Stabilität zu erreichen.

Für das Jahr 2010 haben wir eine Trendwende erwartet, die auch eingetreten ist. Wir waren in der Planung recht hoffnungsvoll und haben knapp acht Prozent an Verkehrsmengensteigerung angesetzt. Die Wintersaison 2010 – die ja wegen des Incomingverkehrs besonders wichtig ist – hat diese Annahme dann auch bestätigt.

Der Schicksalsschlag kam dann nach der Wintersaison im April mit der Aschewolke, die auch uns sehr stark getroffen hat. Dabei merkt man einmal mehr, wie verbunden dieses System Luftfahrt eigentlich ist. Wir haben im April alleine 213 Streichungen gehabt – insgesamt lag der Schaden für uns bei € 480.000.

Nachdem dann der isländische Vulkan überwunden war, hat dann die Sommersaison begonnen. Allerdings nicht mit der Euphorie, die wir erwartet haben. Der Herbst zeigte dann vor allem durch das starke Engagement von Air Berlin und Germanwings wieder eine sehr gute Entwicklung. Den teilweisen Ausfall von Ryanair – die ja ihr Flugangebot etwas reduziert hat – konnten wir zu einem guten Teil durch die verstärkte Deutschland-Anbindung kompensieren.

Der Winterbeginn war dann wiederum wetterbedingt recht problematisch – im Dezember hatten wir mehr als 90 Streichungen. Insbesondere Flüge nach Frankfurt, Düsseldorf, Berlin und Hamburg sind ausgefallen. Problematisch war dabei auch die Situation mit dem Enteisungsmittel.

Austrian Aviation Net: Warum war das eigentlich in diesem Winter so ein Problem?

Karl-Heinz Bohl: Ich denke, dass die beiden Herstellerfirmen einfach von der Heftigkeit des Wintereinbruches überrascht wurden. Wir in Salzburg lagern etwa 120.000 Liter Enteisungsmittel – das reicht gerade einmal für ein starkes Wochenende unter schwierigen Bedingungen. Bei starkem Eisansatz braucht man bei einer großen Maschine bis zu 5.000 Liter!

Austrian Aviation Net: Wie haben dann letztlich die Verkehrszahlen im Vorjahr ausgesehen?

Karl-Heinz Bohl: Die Gesamtpassagierzahl ist um knapp 5 Prozent auf 1,63 Millionen Fluggäste angestiegen, die Flugbewegungen sind um 3,6 Prozent in die Höhe gegangen, das MTOW um 5,9 Prozent. Die Talsohle ist also durchschritten. Wir hätten uns zwar ein Plus von 8 Prozent erwartet, das haben wir aber aufgrund der eingetretenen Vorfälle nicht erreicht. Ansonsten wären wir zwischen Plan und Ist fast deckungsgleich.

Austrian Aviation Net: Die Wintersaison ist jetzt richtig angelaufen. Wenn man nur dieses Segment des Incomingverkehrs im Winter nimmt – wie wichtig ist das für den Flughafen Salzburg?

Karl-Heinz Bohl: Der Winter-Incomingtourismus ist nach wie vor die große Säule unseres geschäftlichen Wirkens – auch von der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung für die Region. Wir selbst machen in den ersten drei Monaten etwa 35 Prozent unseres Jahresumsatzes. Diese Art der Gäste ist aber auch deswegen für den Tourismus besonders wertvoll, weil sie „sicher“ sind, fix gebucht haben und daher auch wirklich kommen. Es gibt auch Berechnungen, die ergeben haben, dass unsere Fluggäste im Durchschnitt mehr ausgeben als der normale Tagestourist.

Außerdem reisen gerade die russischen Passagiere zu einer Zeit – nämlich im Jänner – an, die früher eher schwach gebucht war.

Karl-Heinz Bohl ist neben Roland Hermann Geschäftsführer des Salzburg Airport.

Austrian Aviation Net: Haben Sie Angst, dass Sie durch die neue Ticketsteuer Passagiere verlieren?

Karl-Heinz Bohl: Da trauen wir uns momentan wenig zu prognostizieren. Allerdings sind bei preissensiblen Passagieren schon Rückgänge zu befürchten. Auf der anderen Seite gibt es die Expertenmeinung, dass das von den Fluggästen negiert wird.

Austrian Aviation Net: Sie haben bereits Ryanair angesprochen – früher war sie ja der stärkste Low Cost Carrier in Salzburg, mittlerweile wurden einige Flüge gestrichen. Wie geht es Ihnen mit dem Partner Ryanair?

Karl-Heinz Bohl: Wir haben mit Ryanair eine zehnjährige Zusammenarbeit, die sich gut entwickelt hat. Es hat bis zu zwei tägliche Flüge nach London-Stansted gegeben, zeitweise sind sie auch nach Irland geflogen. Ryanair ist natürlich eine Fluglinie, die sehr an niedrigen Landetarifen und auch an Bezuschussungen interessiert ist.

Die Erwartungshaltung der Iren und unsere Möglichkeiten haben dann halt irgendwann einmal nicht mehr ganz zusammengepasst, was dazu geführt hat, dass Ryanair die Verbindungen sukzessive gekürzt hat. Allerdings zeigt sich, dass der Winterverkehr nach Salzburg auch für Ryanair wichtig ist und daher verstärken sie in der Saison wieder die Flüge.

Da und dort hat es dann aber auch andere Partner gegeben, die in die Bresche gesprungen sind. So ist beispielsweise easyJet eine Zeitlang Salzburg-London geflogen. Und seit kurzem bedient Air Berlin die Route. Wenn sich eine Strecke rechnet, wird sie auch beflogen.

Austrian Aviation Net: Die größten Wachstumstreiber der letzten Jahre in Salzburg waren NIKI und Air Berlin. Was können Sie uns zu diesen Partnern sagen?

Karl-Heinz Bohl: Die Zusammenarbeit mit Niki Lauda war in Salzburg traditionell immer eine besonders gute. Der Beginn seiner unternehmerischen Tätigkeit hat auch in Salzburg seinen Anfang genommen – mit den Fokker 27 und den Rombacs. Der Neustart mit NIKI hat hier ebenfalls eine sehr gute Aufnahme gefunden – speziell die Flüge nach Palma mit den Umsteigeverbindungen sind extrem gut gebucht.

Austrian Aviation Net: Wie sieht Ihre Zusammenarbeit mit Austrian Airlines aus?

Karl-Heinz Bohl: Die AUA war in der kritischen Zeit 2008 und 2009 immer ein verlässlicher Partner, ist fast immer geflogen und hat kaum irgendwelche Streichungen durchgeführt. Jetzt hat sie den Standort Salzburg noch einmal gestärkt, indem sie insbesondere bei den Verbindungen nach Frankfurt und Wien die Sitzplatzangebote erhöht hat.

Austrian Aviation Net: Welche Erwartungen haben Sie an die AUA in Bezug auf Salzburg?

Karl-Heinz Bohl: Wir würden uns wünschen, dass der Incoming-Verkehr wieder etwas gestärkt wird. Am wichtigsten ist aber, dass das Streckennetz nicht verkleinert, sondern bestehende Strecken forciert werden.

Austrian Aviation Net: Wie sieht es eigentlich mit Langstreckenplänen ab Salzburg aus?

Karl-Heinz Bohl: Wir hatten früher Langstreckenflüge mit Lauda Air und haben damals auch einige Investitionen getätigt – beispielsweise musste ein Obstacle, eine relativ hohe Trafo-Station, versetzt werden. Damals ging es in die Dominikanische Republik und nach Mexiko. Die Flüge haben sich aber letztlich nicht als erfolgreich erwiesen und wurden eingestellt. Der Regionalflughafen Salzburg weiß, wo sein Kerngeschäft ist. Wenn es Langstreckenflüge gibt, sind das Einzelcharter.

Von Austrian Airlines erhofft man sich eine Stärkung des Incomingverkehrs.

Austrian Aviation Net: Der Flughafen Salzburg liegt ja eigentlich mitten in der Stadt und stellt damit eine Lärmquelle für relativ viele Menschen dar. Wie gehen Sie damit um?

Karl-Heinz Bohl: Vor vielen Jahren gab es eine Regierungskonferenz im Schloss Kleßheim, wo der damalige Landeshauptmann Haslauer und der seinerzeitige Bürgermeister Reschen beschlossen haben, dass der Flugbetrieb in Salzburg eingeschränkt werden müsse. Das hat sich damals in Hinblick auf die starke Belastung ergeben, weil damals sehr lautes Gerät verwendet wurde. BAC 1-11, Caravelle oder DC-9 wiesen Lärmpegel auf, die wirklich belastend waren.

Im Laufe der Jahre hat sich hier eine gravierende Änderung ergeben – die Geräte sind um ein Vielfaches leiser geworden. Nicht nur um das drei- oder vierfache, sondern teilweise um das Vierzigfache ist der Lärmdruck geringer geworden. Wir messen das ja auch und haben in Österreich die erste entsprechende Stelle errichtet – noch vor den Wiener Kollegen.

Die Akzeptanz durch die Bevölkerung ist durch die leiseren Flugzeuge eine andere geworden. Und was auch dazu gekommen ist die Tatsache, dass der Salzburger auch der geworden ist, der seinen eigenen Flughafen nutzt, indem er zum Beispiel auf Urlaub fliegt. Da kommt dann so etwas wie eine Wertschätzung.

Objektiv hat sich also die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber dem Flughafen wesentlich geändert. Ich bin selber Anrainer und wohne direkt an der Startbahn. Vor zwanzig Jahren sind meine Kinder – wenn sie geschlafen haben – aufgewacht, wenn um 10 Uhr abends noch eine BAC hinausgegangen ist. Jetzt merkt man es fast gar nicht mehr.

Außerdem haben wir seit 26.10.2008 in der ZFBB geregelt, dass laute Luftfahrzeuge der MD80 Klasse und TU 154 Salzburg nicht mehr landen dürfen. Das ist europaweit einzigartig und hat dazu geführt, dass Airlines auf leisere Flugzeugtypen umgestiegen sind, um Salzburg weiter anfliegen zu können.

Neu ist auch das Thema Freilassing. Über die bayrische Nachbarstadt gehen die meisten Anflüge, was daran liegt, dass wir nur ein ILS haben. Das ist ein Problem – aber wir haben in letzter Zeit viele Bemühungen unternommen, dass zumindest die Abflüge nicht mehr über Freilassing gehen. Die Südanflüge aus der Gegenrichtung sind ebenfalls ein Thema – allerdings durch das fehlende ILS und die Hindernisse ein Problem. Ich denke aber, dass es hier in der Zukunft durch neue elektronische Verfahren bessere Möglichkeiten gibt.

Freilassing hat allerdings zuletzt ein wenig mehr politische Brisanz durch den deutschen Verkehrsminister Peter Ramsauer erhalten. Als ehemaliger Abgeordneter im Landkreis Traunstein kümmert er sich besonders um dieses Thema. Ich habe ihm aber im persönlichen Gespräch von unseren Bemühungen erzählt.

Austrian Aviation Net: Wie viele Prozent fliegen von Süden und wie viele von Norden an?

Karl-Heinz Bohl: Es sind etwa 85 Prozent vom Norden und 15 Prozent vom Süden. Die Erwartungshaltung von den Freilassingern wäre aber zumindest 75 zu 25.

Austrian Aviation Net: Gehen wir zu einem anderen Thema. Das Terminal ist ja relativ alt und verwinkelt, der Non-Aviation-Bereich im Sinne von Geschäften ist unterrepräsentiert. Gibt es hier Pläne, das zu ändern?

Karl-Heinz Bohl: Derzeit läuft eine Umweltverträglichkeitsprüfung, in die wir die Terminalsanierung aufnehmen möchten. Eine Machbarkeitsstudie wird noch erstellt.

Austrian Aviation Net: Wie hoch liegen hierbei die Investitionskosten?

Karl-Heinz Bohl: Das ist Teil der Machbarkeitsstudie.

Austrian Aviation Net: Gibt es bereits einen Zeithorizont?

Karl-Heinz Bohl: Wir stellen das Projekt heuer im Detail den Eigentümer vor. Davon hängt der weitere Zeitplan ab.

Das Hauptterminal des Salzburg Airport wurde nach seiner Eröffnung 1966 mehrmals um- und ausgebaut. Trotzdem entspricht es heute nicht mehr in allen Punkten den Ansprüchen eines modernen Flughafens. Das könnte sich aber durch die geplanten Umbaumaßnahmen ändern.

Austrian Aviation Net: Traut man sich nach dem Skylink in Wien überhaupt als Chef eines österreichischen Flughafens über so ein Projekt?

Karl-Heinz Bohl: Naja, die Dimension ist hier doch eine andere. Ich glaube, wir machen auch nicht den Fehler, dass wir eine Planung aufstellen und dann zusätzliche Funktionen darauf pfropfen. Das ist der größte Fehler, den man machen kann. Wenn der Plan fertig ist, muss man einmal bauen – wenn das Gebäude fertig ist, kann man dann etwaige Änderungen durchführen. Das ist wahrscheinlich die billigere Variante als das, was in Wien passiert ist.

Beim Skylink war es ja so, dass man zuerst „nur“ eine Kapazitätserweiterung geplant hat, dann hat es One-Stop-Security Konzepte gegeben, danach sind die zusätzlichen Anforderungen durch die Trennung in Schengen/Non-Schengen gekommen. Dann ist man noch darauf gekommen, dass man neben den komplizierten Passagierflüssen auch noch die Optimierung der Non-Aviation-Seite machen muss. Und das ist nicht in einem, sondern hintereinander eingetreten.

Wenn man dann noch das Pech hat, dass die Firma mit der Bauoberaufsicht und -koordination zugrunde geht, und wenn man von Anfang an den Fehler macht, die Budgets zu niedrig anzusetzen – dann bekommt das alles eine Eigendynamik. Aber ich möchte keine Kritik an den Kollegen in Wien üben – ich weiß nicht, ob ich es nicht genauso gemacht hätte.

Bei uns wird das aber nicht passieren, da wir von vorhinein wissen, was wir wollen und was wir haben. Wir haben uns eine Studie über vergleichbare Projekte weltweit beschafft und diese analysiert. Diese haben wir in unsere Gegebenheiten umgerechnet und dadurch sehr gute Anhaltspunkte, was das ganze real kosten wird. Dadurch glaube ich, dass die Überraschungen sehr gering bleiben.

Austrian Aviation Net: Wie wird es kapazitätsmäßig aussehen?

Karl-Heinz Bohl: Kapazitätsmäßig haben wir schon jetzt kein Problem. Wenn wir die Winterspitzen herausnehmen, ist der Salzburger Flughafen für längere Zeit groß genug.

Abgesehen davon – woher sollte denn der Verkehr kommen? Der Verkehr ist etwas, was sich sehr behutsam entwickelt. Man hat das Aufkommen aus der Region und aus den Gebieten, aus denen die Flugzeuge kommen. Früher haben wir pro Jahr rund drei Prozent Passagierwachstum gehabt. In den letzten zehn Jahren ist dann der Low-Cost-Verkehr aufgekommen mit jährlichen Steigerungsraten von bis zu 15 Prozent. Aber das alles hat auch seine Grenzen.

Mit der Sanierung haben wir also keine Kapazitätserweiterung vor. Natürlich werden wir die Räume größer, weiter und höher machen, damit ein Raumgefühl da ist und sich der Passagier wohlfühlen kann. Das ist aber eher ein Qualitäts- als ein Kapazitätsaspekt.

Austrian Aviation Net: Wird es auch Fluggastbrücken geben?

Karl-Heinz Bohl: Nein, ganz sicher nicht. Wir sind ein Regionalflughafen mit einem erheblichen Low-Cost-Anteil, der sehr rasche Umdrehzeiten erfordert – bei Ryanair sind das beispielsweise nur 25 Minuten. Mit einer Fluggastbrücke geht das nicht.

Die Flugzeuge, die andocken würden, kämen vor allem von den Netzwerkfluglinien – zum Beispiel die Fokker 100 und die Dash 8-400 von der AUA oder die Dornier von Cirrus. Bei diesen kleinen Maschinen müsste man die Fluggastbrücke aber extrem weit absenken, wodurch dann eine starke und unkomfortable Steigung entsteht. Abgesehen davon, müsste man eine viel kompliziertere und teurere Zwei-Ebenen-Abfertigung schaffen. Wir bräuchten zum Beispiel alleine 16 Rolltreppen und Aufzüge!

Austrian Aviation Net: Wie sieht es mit dem neuen Tower aus?

Karl-Heinz Bohl: Der neue Turm – Kostenpunkt knapp € 16 Millionen – wird südwestlich des Verwaltungsgebäudes entstehen, der Spatenstich ist für 29. März 2011 geplant. Der alte Tower wird wahrscheinlich abgerissen.

Austrian Aviation Net: Gibt es weitere aktuelle Bauvorhaben?

Karl-Heinz Bohl: Wir haben unser Frachtgebäude erweitert, weil wir Schenker als stärkeren Partner gewonnen haben. Schenker möchte die Luftfracht bei uns nahezu verdoppeln. Wir überlegen außerdem die Errichtung eines Logistikgebäudes 2. Die neu errichtete Erweiterung der Werkstätte für Großraumgeräte wird demnächst in Betrieb gehen. Außerdem haben wir eine große Wintergerätehalle geschaffen und bauen eine zweite, ähnliche Halle – dort wo wir derzeit Zelte als Provisorien stehen haben. Das sind die aktuellen baulichen Highlights.

Ende 2010 haben wir einen neuen Duty-Free-Shop von Heinemann bekommen – es ist der erste im neuen Corporate Design außerhalb Deutschlands.

Austrian Aviation Net: Wie viele Passagiere erwarten Sie 2011?

Karl-Heinz Bohl: Wir erwarten eine Steigerung auf knapp 1,7 Millionen Fluggäste.


 
News Regional News International Feature Forum Im Focus Home Newsletter Jobs Facebook Links