Zeitfracht will LGW-Personal zum Umzug bewegen

Arbeitnehmervertreter kritisieren die Vorgehensweise.

Dash8-Q400 (Foto: Jan Gruber).

Die Luftfahrtgesellschaft Walter will 130 in Dortmund, Nürnberg und Berlin tätige Mitarbeiter zum Wechsel nach Stuttgart und Düsseldorf bewegen. Ein Zeitfracht-Sprecher betont, dass es sich um Freiwilligkeit handeln würde und auch gewisse finanzielle Anreize angeboten werden.

Die Wirtschaftswoche berichtet allerdings, dass Piloten, die weiterhin pendeln wollen mit Gehaltseinbußen von bis zu 1000 Euro pro Monat rechnen müssen. Dies stößt bei Arbeitnehmervertretern auf erhebliche Kritik.

Gegen Jahresende 2018 musste LGW die Airbus-Flotte an andere Eurowings-Flugbetriebe abgeben. In diesem Zusammenhang wurde auch die Basis Berlin-Tegel aufgelöst, jedoch wechselten laut Wirtschaftswoche nur wenige Mitarbeiter nach Düsseldorf oder Stuttgart. Weiters wird ein Arbeitnehmervertreter damit zitiert, dass die Positionierungskosten pro Person und Tag rund 100 Euro betragen. Er geht davon aus, dass das Zeitfracht-Angebot nur von wenigen angenommen wird.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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