Zahl der Nachtflüge in Düsseldorf sinkt erheblich

Ausnahmen gelten für Home-Base-Carrier.

Foto: Jan Gruber.

Die Zahl der verspäteten Starts und Landungen am Flughafen Düsseldorf ist im vergangenen halben Jahr deutlich zurückgegangen. Dies ergibt sich aus dem Vergleich der beiden Zeiträume November 2017 bis Mai 2018 und November 2018 bis Mai 2019. Demnach ging die Zahl der Starts und Landungen außerhalb der Betriebszeiten von 985 um 46,2 Prozent zurück. Im Zeitraum davor (November 2016 bis Mai 2017) zählte der Airport 653 nächtliche Flüge.

Der Flughafen teilt zudem mit, dass die Entwicklung nicht nur über das vergangene halbe Jahr insgesamt rückläufig war. "Die Zahl der späten Starts und Landungen in Düsseldorf geht bereits im siebten Monat in Folge und trotz eines deutlich gestiegenen Verkehrswachstums weiter zurück." Die Zahl der Flugbewegungen nahm in dem Zeitfenster um rund 14,3 Prozent auf über 120.000 Starts und Landungen zu.

Welche der rund 60 Airlines am Platz innerhalb des Zeitraums am häufigsten verspätete an- oder abgeflogen sind, wollte der Airport auf Nachfrage nicht sagen.

Ausnahme für Home-Carrier

Als späte Starts definiert der Airport Abflüge außerhalb der Betriebszeiten von sechs bis 22 Uhr. Verspätete Landungen heißen Ankünfte zwischen 23 und sechs Uhr. In beiden Fällen verlangt der Airport deutlich erhöhte Gebühren von den Airlines.

Airlines, die in Düsseldorf einen vom deutschen Luftfahrt-Bundesamt (LBA) anerkannten Wartungsschwerpunkt haben, werden vom NRW-Verkehrsministerium als sogenannte Home-Carrier eingestuft. Dazu zählen neben Lufthansa, Eurowings und Condor auch Tuifly und SunExpress sowie seit Anfang April ebenfalls die Ryanair-Tochter Lauda - AviationNetOnline berichtete. Diese dürfen abends bis 24 Uhr und morgens bereits ab fünf Uhr landen.

Autor: Carlo Sporkmann
Redakteur
Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

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