Weitere AÖV-Reaktionen zum Stopp der 3. Piste in Wien

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) befürchtet durch den negativen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) zur 3. Piste am Flughafen Wien erhebliche Nachteile und negative Auswirkungen für die österreichische Wirtschaft und den heimischen Luftfahrtstandort.    

Der Wiener Flughafen muss wohl weiterhin mit zwei Pisten auskommen (Foto: Flughafen Wien AG).

"Aus Sicht der österreichischen Verkehrsflughäfen ist die Entscheidung des BVwG, die 3. Piste am Flughafen Wien nicht zu genehmigen, ein Rückschlag für den österreichischen Luftverkehrsstandort. Diese Entscheidung bedeutet, dass in Zukunft jede Kapazitätsausweitung auch an den österreichischen Verkehrsflughäfen verhindert werden kann. Das wird auf jeden Fall negative Auswirkungen auf die künftige Entwicklung des Wirtschafts- und Tourismusstandortes Österreich haben", so Marco Pernetta, Präsident der AÖV und Geschäftsführer des Flughafen Innsbruck zum Urteil des BVwG.

"Diese Entscheidung verbessert die Klimabilanz nicht, denn der weltweite und europäische Flugverkehr wird langfristig weiter wachsen. Diese Entscheidung wird nicht ohne Folgen für die heimischen Luftfahrtstandorte bleiben", führte Julian Jäger, Vize-Präsident der AÖV und Vorstand der Flughafen Wien AG aus.

Autor: Andrea Wieger
Redakteurin
Andrea ist seit mehr als zwölf Jahren in verschiedenen Bereichen der Luftfahrt tätig. Sie liebt das Fliegen und unterstützt das Team von Austrian Aviation Net seit Februar 2017 als Redakteurin.

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