ViennaFlight: Mehr als Fun Flights

Das Airbus-Cockpit besteht mittlerweile aus mehr als 90 Prozent Originalteilen.

Hoher Detailgrad: Airbus-Cockpit bei ViennaFlight (Fotos: Martin Metzenbauer).

Seit dem Jahr 2012 kann man bei ViennaFlight im zweiten Bezirk in Wien virtuell abheben. Nachdem zu Beginn ein A320-Sim zur Verfügung gestanden ist, kann man seinen Flugspaß mittlerweile auch im Cockpit einer Boeing 737 haben. Für Heli-Experten steht auch die liebevoll nachgebaute Kanzel eines Bell Jet Ranger zur Verfügung.

Das Airbus-Cockpit wurde aus vielen Originalteilen nachgebaut.

Das Herzstück bei ViennaFlight stellt zweifellos der A320-Simulator dar. Hat man zu Beginn noch auf Nachbau-Teile zurückgegriffen, besteht das Cockpit mittlerweile zu mehr als 90 Prozent aus Airbus-Originale. Ganz egal ob es sich um die Sidesticks, den Schubhebel oder das Overhead-Panel handelt - durch diese bereits im echten Cockpit verwendeten "gebrauchten" Teile kommt hier echtes Flugfeeling auf.

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Aber auch die beiden anderen Simulatoren können sich sehen lassen. Das 737-Cockpit war früher bei FLY737 im Einsatz, bevor es von ViennaFlight übernommen wurde. Dort findet man zwar mehr Nachbauteile als im Airbus - wer nach dem Motto "If it's not Boeing, I'm not going" fliegt, wird sich wohl trotzdem glücklich schätzen.

Das äußerst detaillierte 737-Cockpit mit Instructor-Station.

Das Trio wird durch einen Helikopter-Simulator komplettiert - ein Unikum bei den Fun-Flight-Betreibern in Wien. Dabei handelt es sich um den Nachbau eines Bell Jet Ranger, mit dem man beispielsweise Flüge über Manhattan unternehmen kann. Dieser Sim wurde von Michael Anzenberger gebaut, der seine Cockpits unter anderem auch in die Schweiz exportiert hat.

Auch Heli-Fliegen ist spannend - vor allem in einem originalgetreu nachgebauten Cockpit.

Neben den Fun-Flights kann man bei ViennaFlight Firmenevents buchen oder sich auch auf Airline-Selektionen und dergleichen vorbereiten. Daneben werden Flugangstseminare in Zusammenarbeit mit Qatar Airways angeboten, vor kurzem wurde auch eine Kooperation mit "Doc on Board" gestartet.

Auch eine Lounge darf bei ViennaFlight nicht fehlen.

Dass sich das Team rund um Gründer und Geschäftsführer Gerhard Lück von nun an ausruhen wird, kann fast ausgeschlossen werden. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, welche weiteren und zusätzlichen Angebote es künftig bei ViennaFlight geben wird - einige interessante Ideen und Pläne gibt es jedenfalls.



Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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