Vida fordert neuen Kollektivvertrag für Lotsen

Ein modernerer KV soll für mehr Sicherheit und verbesserte Qualität in der Luftfahrt sorgen.

Foto: ACG.

Die österreichische Verkehrs- und Dienstleistungsgesellschaft Vida strebt schon seit einiger Zeit die Aushandlung eines neuen Branchen-KVs an. Der mittlerweile vorherrschenden Personalknappheit von Fluglotsinnen soll dadurch entgegengewirkt werden.

Vida bemüht sich in jüngster Zeit darum, die Arbeitsplätze für Fluglotsen durch einen Mindestlohn attraktiver zu gestalten. Dies soll neue Anreize schaffen und könnte das Anwerben durch ausländische Flugsicherungen mit attraktiveren Arbeitsbedingungen verhindern. Die Austro Control wurde zwar in der Vergangenheit wegen zu hohen Gehältern kritisiert, doch sei der Lohn der Fluglotsen nach Vida-Gewerkschafter Johannes Schwarcz im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich.

Mehr Personal sei notwendig, um die Sicherheit auf Flughäfen und in der Luft zu gewährleisten. Auch Verspätungen bei Flügen sind auf die Personalknappheit zurückzuführen. Maßgeblich beigetragen hat hierzu die strenge Kostenregulierung der Europäischen Kommission. Die Konditionen sollen durch Austro Control aufgebessert werden, um so einem moderneren Standard entsprechen zu können.

Problematisch seien aber die Kosten und Gewerkschafter betonen, dass „die Austro Control zukünftig von öffentlicher Stelle, wie es in vielen Ländern üblich ist, subventioniert werden“ muss, um einer Minderung der Arbeitsqualität entgegenzuwirken.

Autor: Anna Schafgassner

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