Verdi stellt Streiks bei Eurowings in den Raum

Verhandlungen laufen noch.

A320 (Foto: Thomas Ramgraber).

Zwischen Eurowings und Verdi sind die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag ins Stocken geraten. Nach Angaben der Gewerkschaft konnte in fünf Runden keine Einigung erzielt werden. Am heutigen Mittwoch sitzen Arbeitgeber und Arbeitnehmer erneut am Verhandlungstisch.

Verdi betont, dass es nur bei entsprechendem Entgegenkommen von Eurowings noch vor den Sommerferien zu einer Einigung kommen kann. Indes verweist man auf eine interne Umfrage in der man die Mitglieder um aktuellen Verhandlungsstand befragt habe. Dabei sollen sich 80 Prozent der teilnehmenden Mitglieder für Arbeitskampfmaßnahmen wie Streiks ausgesprochen haben.

Verdi behauptet, dass der aktuelle Tarifvertrag gesetzliche Mindeststandards an „vielen Stellen unterlaufen“ soll. Hierbei verweist Verdi auch auf die seit 1. Mai 2019 in Deutschland gültige Gesetzesänderung, die allerdings erst mit Abschluss eines neuen Tarifvertrags für die Eurowings-Flugbegleiter wirksam werden würde. Hierzu ist die Zustimmung des Arbeitsgebers bzw. eine Einigung notwendig.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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