Verdi fordert klares Bekenntnis zur LGW

Kein Sozialplan für rund 200 Berliner Flugbegleiter.

Diese Dash 8-Q400 wird von LGW im Auftrag von Eurowings betrieben (Foto: www.AirTeamImages.com).

Laut der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi soll es nun auch bei der Lufthansa-Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter zu Unstimmigkeiten hinsichtlich Beschäftigungsgarantie und Gehälter kommen. Betroffen sind rund 350 Flugbegleiter. Laut Verdi verweigere das Unternehmen entsprechende Verhandlungen.

Weiters teilt die Gewerkschaft mit, dass Verhandlungen über einen Sozialplan für rund 200 in Berlin-Tegel stationierte Flugbegleiter gescheitert sind. Eurowings wird die LGW-Basis an diesem Flughafen im Laufe des Jahres 2019 schließen.

Verdi erklärte weiters, dass man das Verhalten, das seitens des Managements der Luftfahrtgesellschaft Walter an den Tag gelegt wird, als "Verhöhnung" empfinde. Es wird insbesondere ein "klares Bekenntnis zur LGW" gefordert. Diese Lufthansa-Tochter rückt damit ebenfalls in den Fokus möglicher Streiks bei Eurowings, die in der Vorwoche seitens Verdi in den Raum gestellt wurden.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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