Unfallrate in der Luftfahrt sinkt

Die IATA verzeichnet für 2011 weniger Unfälle in der kommerziellen Luftfahrt. Flugzeuge westlicher Bauart erreichen den niedrigsten Wert aller Zeiten.

Die häufigsten Unfälle passieren, wie hier bei LTE, durch das unfreiwillige Verlassen der Piste. (Foto: AirTeamImages.com)

Die Internationale Air Transport Association (IATA) hat bekanntgegeben, dass die Unfallrate 2011 stark gesunken ist. Bei Flugzeugen westlicher Bauart erreicht sie sogar den niedrigsten Wert in der Geschichte der Luftfahrt.

Die IATA misst die globale Unfallrate von Airlines in Unfällen, bei denen die Flugzeuge irreparabele Schäden davontrugen pro einer Millionen Flüge. 2011 betrug diese Rate bei westlichen Flugzeugen 0.37. Das entspricht einem Unfall alle 2,7 Millionen Flüge. Im Vergleich zu 2010 verbesserte sich die Rate damit um 39 Prozent.

Laut IATA starben 2011 486 Personen bei Flugunfällen. 2,8 Milliarden Menschen konnten auf 38 Millionen Flügen sicher an ihr Ziel kommen. Die Regionen Europa und Nordasien schnitten mit keinen Unfällen mit Totalschäden am besten ab. Im mittleren Osten und in Nordafrika verschlechterte sich die Unfallrate hingegen von 0.72 auf 2.02.

Airlines, die über das seit 2003 bestehende IATA Sicherheits-Audit IOSA registriert sind, schnitten um 52 Prozent besser ab als nicht-IOSA Airlines. Heute müssen alle Fluggesellschaften, die IATA beitreten wollen, diese Sicherheitsüberprüfung abschließen.

Laut dem Bericht der IATA passierten die meisten Unfälle durch das Abkommen von der Piste während Start oder Landung (18%). 16 Prozent der Flugzeuge erlitten Schäden beim Rollen und Ground Handling.

Autor: Sonja Dries
Das ist der Kurztext zu Sonja Dries.

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