Tuifly plant Iran-Drehkreuz

Hannover könnte zum neuen Umschlagplatz werden.

Boeing 737-800 (Foto: Andy Graf).

Die deutsche Fluggesellschaft Tuifly wittert hinsichtlich des politischen Tauwetters um den Iran regelrechte Goldgräberstimmung. Das Unternehmen bestätigte auf Anfrage einen Bericht der lokalen Tageszeitung "Hannoversche Allgemeine Zeitung" betreffend der Errichtung eines Drehkreuzes für Passagiere aus dem Iran.

Die Airline beabsichtigt demnach die Aufnahme von Strecken ab Hannover in den Golfstaat. Weiters wolle man Fluggerät im Rahmen von Wetleaseabkommen in das Land vermieten. Der deutsche Airport solle als Umstiegsplatz unter anderem für USA-Reisende dienen. 

Das Fachmagazin Flug Revue berichtet, dass Tuifly beabsichtigt zunächst drei wöchentliche Umläufe aufzunehmen, jedoch die Aufstockung auf zumindest tägliche Flüge bereits in Planung habe. Westwärts solle es, sofern die Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen den Iran aufgehoben werden, entsprechende Anschlussflüge geben. Weiters heißt es unter Berufung auf einen Unternehmensssprecher, dass die Gespräche noch andauern würden, jedoch noch keinerlei Abschluss erreicht worden sein.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Austrian Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Austrian Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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