TAP will mit A321LR bis nach Brasilien fliegen

Die portugiesische Airline hat ihr erstes von 12 bestellten Schmalrumpf-Langstreckenflugzeugen übernommen.

Freude bei Airbus und TAP: Der erste A321LR wurde in Hamburg übergeben (Foto: Airbus).

Nach dem Airbus A330neo hat TAP nun innerhalb kurzer Zeit ein weiteres Langstrecken-Modell aus dem Hause Airbus übernommen: Insgesamt 12 Airbus A321LR haben die Portugiesen bestellt - der erste mit der Kennung CS-TXA und dem Namen "Agostinho da Silva" wurde am Freitag in Hamburg übergeben.

"Der A321LR ist fur die Expansionspläne von TAP sehr wichtig. Das Flugzeug fügt sich nahtlos in unsere A330neo-Flotte ein, und seine Reichweite ist so groß, dass wir damit ab Portugal bequem Märkte von Afrika bis Nord- und Südamerika erschließen konnen", erklärte Antonoaldo Neves, CEO von TAP Air Portugal. "In Nordamerika stehen uns so Märkte an der Ostküste offen, etwa New York, Boston, Montreal oder Washington. In Brasilien kann der A321LR neue Märkte im Nordosten erschließen und auf weiteren Verbindungen ergänzend zu unseren Zielen Recife, Natal, Fortaleza und Salvador eingesetzt werden", so der TAP-Chef.

Mit den künftig zwölf Narrowbodies des Typs Airbus A321LR will TAP künftig auch über den Atlantik fliegen (Foto: Airbus).

Vorerst wird TAP mit dem A321LR aber reichweitenmäßig etwas kleinere Brötchen backen - TAP setzt ihn zuerst auf der Strecke von Lissabon nach Tel Aviv ein. Die Flugstrecke von rund 4.000 Kilometern auf dieser Route ist dabei weit entfernt von der maximalen Reichweite des A321LR von 7.400 Kilometern. Von Lissabon nach Recife wären es übrigens knapp 6.000 Kilometer, nach Boston ca. 5.200.

TAP wird den A321LR zum Glück der Passagiere nicht mit einer Standard-Euro-Kabine ausstatten sondern in einer langstreckentauglichen Konfiguration mit 16 Full-Flat-Business-Sitzen, 48 Plätzen in der Premium Eco sowie 107 Sitzen in der Economy Class. Insgesamt finden also bis zu 171 Fluggäste an Bord des A321LR von TAP Platz.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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