SZG: Nur 34 Pobeda-Buchungen

Aeroflot-Lowcoster bläst die Strecke in die Mozartstadt wieder ab.

Boeing 737-800 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Die russische Billigfluggesellschaft Pobeda dürfte in Sachen der Strecke Vnukovo-Salzburg eine wirtschaftliche Bruchlandung erlitten haben, denn wie SlovakAviation.sk berichtet, soll man seit Buchungsstart lediglich 34 Flugtickets verkauft haben, was zur Streichung der Verbindung führt. Lediglich zwei Flüge sollen durchgeführt werden.

Als Ursache sieht das zum Aeroflot-Konzern zugehörige Unternehmen, dass es längere Wartezeiten bei der Erteilung der entsprechenden Genehmigungen gab, so dass die Vorlaufzeit äußerst kurz bemessen war. Somit soll nur am 2. und 9. Jänner 2016 geflogen werden. Alle anderen Verbindungen nach Salzburg werden nicht durchgeführt werden.

Laut SlovakAviation.sk soll die Situation ab Bratislava grundlegend anders sein. Das in russischen Luftfahrtkreisen für gewöhnlich äußerst gut informierte Medium schreibt, dass Pobeda in den ersten 16 Stunden nach Buchungsfreigabe über 5.000 Flugscheine für die Relation Bratislava-Moskau (Vnukovo) verkauft habe. Der Erstflug soll am Samstag stattfinden.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

    Special Visitors

    Japan Air Self-Defence Force (JASDF) / 80-1111
    Azerbaijan Gvmt. / 4K-AI08
    Azerbaijan Gvmt. / 4K-AZ888
    Smartlynx / S5-AAZ
    LUXAIR / ES-SAM
    AMC AIRLINES / SU-GBG
    AUA / OE-LBO

    Unsere Autoren

    Martin Metzenbauer

    Jan Gruber

    Michael Csoklich

    Robert Hartinger

    Christoph Aumüller