Swiss verschiebt A319-Ausflottung

Hohe Nachfrage aufgrund des Marktaustritts der Air Berlin.

Der Nachfolger CS-300 (im Bild) kommt zu spät und der Markt braucht mehr Kapazität. So oder so: Swiss wird die A319 länger betreiben (Foto: Swiss).

Ursprünglich plante die Lufthansa-Tochter Swiss ihre Airbus A319-Flotte durch Maschinen des Typs Bombardier CS-300 zu ersetzen. Doch nun ergab sich eine Wendung, die sich laut einem Bericht des Portals Aerotelegraph.com aus verschiedenen Gründen ergibt.

Einerseits soll der Wegfall der Air-Berlin- und Belair-Kapazitäten zu einer erhöhten Nachfrage bei Swiss geführt haben, so dass diese auf das Fluggerät angewiesen ist. Andererseits ergeben sich neuerliche Verspätungen bei der Übergabe fabrikneuen CS-300-Fluggeräts. Ein Firmensprecher bestätigte gegenüber Aerotelegraph.com, dass der Leasingvertrag für zumindest einen A319 bis Ende 2018 verlängert wurde und bis dahin weiterbetrieben werden soll. Auch die weiteren Verträge evaluiere man derzeit.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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