Streiks: Britische CAA klagt Ryanair

Carrier weigert sich Entschädigungen an Passagiere zu bezahlen.

Boeing 737-800 (Foto: Jan Gruber).

Der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair blüht im Nachgang der sommerlichen Streiks abermals Ärger, denn die britische Zivilluftfahrtbehörde CAA kündigte nun rechtliche Schritte gegen das Unternehmen an. Hintergrund ist, dass sich der Carrier weigert von den Arbeitskampfmaßnahmen betroffene Fluggäste zu entschädigen.

Ryanair stellt sich dabei auf den Standpunkt, dass ein so genannter "außergewöhnlicher Umstand" vorgelegen habe. Die Ansicht teilt die britische Behörde allerdings nicht und will nun vor Gericht ziehen. Quasi als Retourkutsche stieg Ryanair nun aus der Kooperation mit der Schlichtungsstelle ADR, die von der CAA betrieben wird, aus.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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