Storno oder No-Show: Lowcoster wollen keine Taxen zurückzahlen

Easyjet, Ryanair, Laudamotion und Wizzair weisen einfach keine Steuern und Gebühren aus.

Billigflieger wie Ryanair und Easyjet greifen zu kreativen Tricks, wenn es darum geht sich vor der Rückzahlung von Steuern und Gebühren zu drücken (Foto: www.AirTeamImages.com).

Wer ein nichtstornierbares Flugticket kauft und die Reise dennoch stornieren muss oder einfach nicht antritt, bekommt den reinen Ticketpreis (Netto-Air-Fare) in der Regel nicht zurück. Erst kürzlich bestätigte ein deutsches Gericht, dass dies rechtmäßig ist. Allerdings: Die Steuern und Gebühren muss die Fluggesellschaft nur dann abführen, wenn der Passagier auch tatsächlich geflogen ist, denn andernfalls ist die Airline überhaupt nicht zahlungspflichtig.

Das bedeutet, dass im Falle einer Stornierung oder eines No-Shows die "Taxen" und andere personenbezogene Abgaben in jedem Fall erstattbar sind und das ob die Airline will oder nicht. Der Anspruch kann bis zu drei Jahre rückwirkend eingeklagt werden (Verjährungsfrist) und in Deutschland darf aufgrund eines höchstrichterlichen Urteils dafür auch keinerlei Bearbeitungsgebühr erhoben werden. In Österreich existiert eine solche Judikatur noch nicht, wobei viele Anbieter bei Argumentation mit dem deutschen Urteil auf den Abzug einer Bearbeitungsgebühr verzichten.

Freiwillig und ohne Aufforderung wird allerdings generell nicht erstattet, so dass Reisende ihren Anspruch bei der Airline geltend machen müssen. Empfehlenswert ist es auch eine Frist zu setzen, die für eine eventuelle gerichtliche Betreibung insofern wichtig ist, da hierfür zur Beweisführung der Zahlungsverzug notwendig ist.

Während man bei Eurowings bedingt durch zahlreiche Gerichtsprozesse, die man noch als Germanwings geführt hat - und verloren hat - offenbar viel Erfahrung vorhanden ist, und man nun gleich bei der Buchung ausweist was im Falle eines Stornos oder No-Shows erstattet werden kann, stellen sich Mitbewerber wie Ryanair, Laudamotion, Wizzair und Easyjet wesentlich komplizierter an. Die Rückerstattung kann bei Eurowings übrigens per Mail accounting(at)eurowings.com unter Angabe der Buchungsnummer beantragt werden. Die Rückzahlung erfolgt auf das Zahlungsmittel, das beim Ticketkauf genutzt wird. Tests von Austrian Aviation Net haben ergeben, dass binnen weniger Tage die Steuern und Gebühren rückgebucht wurden, vorbildlich.

Bei Austrian Airlines und Lufthansa ist es nur dann einfach, wenn sowohl Hin- als auch Rückflug storniert oder nicht angetreten werden. Sollte jedoch nur ein Segment zur Erstattung der Steuern und Gebühren eingereicht werden, so waren bei Testanrufen von Austrian Aviation Net zum Teil abenteuerliche Argumentationen zu hören, die vereinfacht gesagt eine Art "Drückeberger-Taktik" darstellten. Beispielsweise sagte ein Austrian-Airlines-Callcenter-Agent, dass die Erstattung der Steuern und Gebühren für einen nicht angetretenen Rückflug nicht möglich wäre, da das Ticket grundsätzlich nicht erstattbar wäre und um die Taxen erstatten zu können, müsste man den Hinflug nachträglich auf ein teures Oneway-Ticket umschreiben, wofür eine Aufzahlung zu leisten wäre und dann könne man die Taxen des Rückflugs erstatten. "Da würden Sie draufzahlen", so der Servicecenter-Mitarbeiter am Telefon. Dies ist eine glatte Fehlinformation, wobei auffällig war, dass ein Lufthansa-Callcenter-Agent fast deckungsgleich argumentierte.

Konfrontiert mit dieser Erfahrung erklärte ein AUA-Sprecher: "Wenn ein Passagier das Flugsegment nicht antreten kann und wir keine Umgehungsabsicht gegen unser Tarifsystem erkennen können, ist die Vorgehensweise seitens Austrian Airlines, dass kein Aufschlag auf den Ticketpreis verrechnet wird. Jene im Gesamtpreis enthaltenen Steuern und Gebühren, die durch ihre Nichtinanspruchnahme des Fluges nicht anfallen, sind jedoch erstattungsfähig." Die Aussagen des Service-Center-Mitarbeiters wären falsch gewesen und: "Wie es zu den von Ihnen angesprochenen Telefonaten mit anderslautenden Aussagen zur Erstattung von Steuern und Gebühren kommen konnte, können wir nicht nachvollziehen. Wir prüfen das aktuell und haben nochmal die korrekte Arbeitsanweisung an unsere Kollegen im Call Center verschickt."

Gebühren für Österreicher, keine für Deutsche

Während Kunden mit Wohnsitz in Deutschland und einigen anderen Ländern bei Austrian Airlines und Lufthansa nichts für einen "Tax-Refund" bezahlen müssen, sofern der "Spießroutenlauf" mit dem Servicecenter erfolgreich ist, müssen österreichische Kunden 35 Euro dafür bezahlen. In Deutschland wurden derartige Abzüge - wie erwähnt - gerichtlich untersagt, während in der Alpenrepublik eine solche Judikatur noch nicht existiert. Dies nutzen nebst Austrian Airlines und Lufthansa auch zahlreiche andere Fluggesellschaften schamlos aus, um vom gesetzlichen Erstattungsanspruch der Steuern und Gebühren möglichst viel "Körberlgeld" behalten zu können. Dazu kommt, dass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie im Falle eines Stornos oder No-Shows überhaupt einen Anspruch auf die Erstattung der Taxen haben, denn darüber informiert mit Ausnahme von Eurowings praktisch keine Airline.

Was sagt eigentlich die AUA dazu, dass Österreicher im Gegensatz zu Einwohnern der Bundesrepublik Deutschland (und anderen zahlreichen andren Staaten) für die Rückzahlung der Steuern und Gebühren sowie anderer personenbezogenen Abgaben zur Kasse gebeten werden? "Hinsichtlich der Bearbeitungsgebühr ist festzuhalten, dass die Erhebung in Österreich prinzipiell nicht verboten ist. Wir verweisen auch in unseren Tarifbestimmungen auf die Einhebung einer Bearbeitungsgebühr. Eine Diskriminierung sehen wir hier nicht", so ein AUA-Sprecher gegenüber Austrian Aviation Net.

Easyjet, Laudamotion, Ryanair und Wizzair betrachten Taxen als "Körberlgeld"

Wer nun aber glaubt, dass 35 Euro für einen Tax Refund unverschähmt ist, der erlebt bei Wizzair, Easyjet, Ryanair und Laudamotion regelrecht sein blaues Wunder, denn diese Anbieter greifen zu einem kreativen Trick, um im Falle eines Stornos oder eines No-Shows überhaupt nichts erstatten zu müssen. Davon ausgenommen sind flexible Tarife, die in den Bestimmungen explizit die Erstattungsmöglichkeit bei Stornierung vorsehen.

Die genannten Lowcoster weisen während dem Buchungsvorgang, auf den Rechnungen bzw. Reservierungsbestätigungen schlichtweg keine Steuern und Gebühren aus und erheben Kreationen wie "Administrationsgebühren" oder "Verwaltungsgebühren", die sozusagen als Äquivalent zur Ticket-Service-Charge der Austrian Airlines betrachtet werden, also nicht erstattbar sein sollen. Selbstverständlich müssen auch bei Wizzair, Easyjet, Ryanair und Laudamotion Steuern und Gebühren entrichtet werden, jedoch sind diese in den vermeintlichen Netto-Air-Fare bereits eingepreist und nicht explizit aufgeschlüsselt.

Die Folge ist, dass betroffene Reisende überhaupt keine Ahnung davon haben was sie eigentlich an Taxen entrichtet haben und was sie zur Rückerstattung einfordern können. Das ist natürlich so gewollt, denn beispielsweise Ryanair erklärte bei einem Austrian-Aviation-Net-Test, dass man keine Taxen erstatten könne, da man ja laut Buchungsbestätigung überhaupt keine bezahlt hätte. Das Prinzip dahinter ist also, dass im Falle von Stornierungen oder No-Shows überhaupt nichts zurückbezahlt wird, was jedoch dem Transparenzgebot der EU massiv zuwidersteht. 

Eine Ryanair-Sprecherin erklärte auf Anfrage: "Ryanair hält sich an die geltenden nationalen und EU-Rechtsvorschriften zur Preistransparenz hinsichtlich der Anzeige der Ticketpreise. Alle Ryanair-Flüge sind änderbar, können aber nicht storniert werden. Gemäß Artikel 4.2, unserer Allgemeinen Geschäftsbedingugen, wenn Sie nicht auf Ihrem gebuchten Flug reisen, sind die Flugpreise und Gebühren nicht erstattungsfähig, Sie können sich aber innerhalb eines Monats nach dem Reisedatum für eine Erstattung der zutreffenden Regierungssteuern unter Verwendung dieses Links bewerben." Auf die Frage warum man die Taxen nicht explizit ausweist - was übrigens früher seitens Ryanair gemacht wurde - ging die Medienreferentin nicht ein.

Für Wizzair bestätigte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage, dass auf den Kundenrechnungen die Flughafentaxen nicht separat ausgewiesen werden. "Wizzair ist ein ungarisches Unternehmen, das unter ungarischen Gesetzen registriert ist. Hier in Ungarn besteht keine Notwendigkeit die Flughafentaxen auf den Rechnungen, die von Wizzair Hungary ausgestellt werden, auszuweisen."

Diese komplizierte Sichtweise der Dinge brachte beispielsweise Easyjet in Deutschland schon eine Schlappe vor Gericht ein, denn man argumentierte damit, dass man als britisches Unternehmen die Taxen nicht weiter aufschlüsseln müsse und da keine Steuern und Gebühren auf der Rechnung ausgewiesen sind, müsse man auch nichts erstatten. Das sahen die Richter aber ganz anders.

Easyjet erklärt auf Anfrage: "Die Preisangaben von EasyJet sind transparent und mit dem Start des Buchungsprozess werden die Preise klar ersichtlich dargestellt, inklusive anfälliger Steuern. Eine Übersicht über die anfälligen Steuern ist hier in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgeführt: www.easyjet.com/de/allgemeine-geschaftsbedingungen/gebuhren Flugtickets von easyJet sind grundsätzlich nicht erstattungsfähig, sofern in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichts Anderes festgelegt ist. Daher ist es uns nicht möglich Passagieren Erstattungen zu zahlen, wenn sie sich entscheiden nicht mit uns zu reisen oder ihren gebuchten Flug nicht wahrnehmen. Sollte sich Passagiere nach der Buchung eines Fluges entscheiden, nicht mit uns zu fliegen, steht ihnen die Erstattung der Fluggastgebühren zu, da wir im Falle einer Stornierung des Fluges durch den Passagier keine Zahlungen an die Regierung oder die Behörde leisten müssen, in deren Auftrag wir die Fluggastgebühr erheben. Passagiere müssen sich an das EasyJet-Kundenserviceteam wenden, um ihre Ansprüche für die Erstattung der Fluggastgebühren geltend zu machen."

Der österreichische Ryanair-Ableger Laudamotion gab trotz wiederholter Erinnerung keine Stellungnahme zu diesem Thema ab. Aus diesem Grund ist kein Statement dieses Unternehmens enthalten, das den Ticketverkauf über die Muttergesellschaft organisiert hat und daher ebenfalls vom Vorwurf des "Taxenschummelns" betroffen ist.

Erstattungsanspruch abtreten, Auszahlung binnen 24 Stunden?

Das kundenfeindliche Verhalten zahlreicher Fluggesellschaften führte auch dazu, dass sich in Deutschland ein Start-Up gründete, das die Stornierung bzw. den nachträglichen Tax-Refund übernimmt. Die Besonderheit daran ist, dass sich das Unternehmen die Forderung abtreten lässt und hierfür einen gewissen Geldbetrag bezahlt. Das Kostenrisiko trägt daher der Aufkäufer der Geldforderung gegenüber der Fluggesellschaft. Auf der Homepage ist auch zu lesen, dass man Tickets aller Fluggesellschaften innerhalb von 24 Stunden erstatten würde.

Diese Werbeversprechen nahm Austrian Aviation Net im Rahmen eines Mysteryshopping-Tests unter die Lupe und das Ergebnis ist gelinde gesagt nicht sonderlich berauschend. Von Auszahlung innerhalb von 24 Stunden und insbesondere unbürokratischer Abwicklung ist rein gar nichts zu spüren gewesen. Der Anbieter setzt nicht auf moderne Verfahren wie die digitale Signatur, die gemäß einer EU-Verordnung der handschriftlichen Unterschrift gleichgesetzt ist, sondern auf zeitaufwendigen Postversand.

Nachdem alle notwendigen Angaben samt Buchungsbestätigung auf der Homepage www.geld-fuer-flug.de eingegeben sind, erhält man im Idealfall nach ein paar Stunden ein für den Kunden unverbindliches Angebot zum Ankauf der Forderung. Dieses kann - muss aber nicht - binnen zweier Tage per Mausklick angenommen werden. Anschließend hat man die Wahl zwischen Auszahlung auf ein Paypal-Konto oder die klassische Überweisung auf ein Bankkonto. Nun kommt aber die Überraschung: Ein schriftlicher Vertrag mit handschriftlicher Unterschrift wird vor der Auszahlung benötigt und dieser kommt mit einem vorfrankierten Rückumschlag mit der Post und dieser lässt dann einige Tage auf sich warten, der Rückversand kostet Zeit und die anschließende Überweisung neuerlich. Von den beworbenen 24 Stunden ist man also äußert weit entfernt.

Wer jedoch seinen ungenutzten Flugschein ohne großen Aufwand gegenüber der Airline zu Geld machen möchte, der wird wohl oder übel zur Kenntnis nehmen, dass die beworbenen 24 Stunden ein Werbenepp sind und sich in Geduld üben. Allerdings die brennende Frage wird eher sein wie viel Geld es denn so von Geld-fuer-Flug.de gibt.

Hierzu einige Beispiele des Mystery-Shopping Tests: 

AirlineFlugstreckeTicketpreisvon Geld für Flug bezahlteingereicht am / erhalten am
LaudamotionCGN-PMIEUR 31,20EUR 5,3103.09.2018 / 14.09.2018
WizzairVIE-GDN-VIEEUR 19,98EUR 10,7703.09.2018 / 14.09.2018
LaudamotionPMI-VIEEUR 24,99EUR 5,3103.09.2018 / 14.09.2018
LaudamotionPMI-STREUR 31,99EUR 11,6602.09.2018 / 14.09.2018
WizzairVIE-GDN-VIEEUR 19,98EUR 9,5602.09.2018 / 14.08.2018
WizzairVIE-EIN-VIEEUR 19,98EUR 11,3202.09.2018 / 14.08.2018

Der Anbieter scheint aber auch äußerst selektiv zu sein, denn diverse andere Flüge, beispielsweise Wien-Malta mit Wizzair, wurden mit einer äußerst kuriosen Begründung abgelehnt: "Inzwischen haben wir Ihre Flugdaten geprüft und müssen Ihnen danach leider mitteilen, dass wir Ihnen kein Angebot unterbreiten werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihren Fall aufgrund seiner besonderen rechtlichen Komponenten - keinerlei Berührungspunkte mit deutschem Recht - zum jetzigen Zeitpunkt nicht annehmen können." Interessant dabei ist, dass in obig genannter Aufstellung ebenfalls Flüge enthalten sind, die "keinerlei Berühungspunkte mit deutschem Recht" haben, dies jedoch keine Rolle spielte. Warum das so ist, wollte seitens Geld-fuer-Flug.de niemand erklären.

Gegen die Abtretung von Abtretung von Ansprüchen aller Art haben einige Carrier durchaus etwas. So versuchte Ryanair in den AGB ein entsprechendes Zedierungsverbot festzuhalten, scheiterte jedoch damit in Deutschland vor Gericht. Ein Wizzair-Sprecher rät von derartigen Diensten zwar nicht explizit ab, empfiehlt jedoch das so genannte "Kleingedruckte" genau zu lesen. Das Recht der Abtretung erkenne Wizzair in jedem Fall an.

Abzuwarten bleiben jedoch generell weitere Schritte von europäischen Konsumentenschutzorganisationen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit vor Gericht landen könnten und die Folge könnte dann sein, dass die in diesem Artikel kritisierten Low-Coster zur genauen Aufschlüsselung der Steuern und Gebühren verpflichtet werden. Die insolvente Air Berlin hat damit übrigens schon ihre Erfahrungen gemacht, denn über einen längeren Zeitraum wies das Unternehmen die Taxen einfach mit einem Euro pro Leg aus, um sich eben im Storno- oder No-Show-Fall vor der Rückzahlung drücken zu können. Dies wurde jedoch von deutschen Gerichten gekippt.

Die Zukunft der Start-Ups, die sich nach und nach entwickeln, hängt daher insbesondere von der Justiz, aber auch dem Gesetzgeber ab. So Airlines beispielsweise über ein Gesetz zum automatischen Refund von Taxen verdonnert werden sollten, wären derartige Dienstleister obsolet. Dies ist allerdings äußerst unwahrscheinlich, denn aufgrund des kundenfeindlichen Verhaltens von Fluggesellschaften in Sachen Ausgleichszahlungen aufgrund der EU-Passagierrechteverordnung konnte sich eine ganze Inkasso-Industrie entwickeln, die dem Vernehmen nach Jahr für Jahr steigende Umsätze verzeichnet. Ähnliches ist auch für Tax-Refund zu erwarten.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

    Special Visitors

    AlbaStar / EC-NAB
    Armée de l'Air / F-RADA
    CargoLogicAir / G-CLAA
    Astral Aviation / TF-AMM
    AirExplore / OM-KEX
    EAT Leipzig / D-AEAA
    AirBridgeCargo / VQ-BIA

    Unsere Autoren

    Martin Metzenbauer

    Jan Gruber

    Michael Csoklich

    Robert Hartinger

    Christoph Aumüller