South African Airways braucht frisches Geld

Vuyani Jarana übernimmt die Firmenleitung.

Boeing 747-400 (Foto: Andy Graf).

Seit einigen Jahren kommt das Star-Alliance-Mitglied South African Airways nicht aus der Dauerkrise heraus. Nun soll das Parlament des Staates Südafrika dahingehend informiert worden sein, dass die Fluggesellschaft nicht mehr in der Lage ist die Gehälter ihrer Belegschaft auszubezahlen.

Die Hilfsbereitschaft der Politik ist allerdings beschränkt, denn der Carrier erhielt wiederholt hohe staatliche Beihilfen und wurde so vor dem Konkurs bewahrt. Wie "Cape Business News" schreibt, soll sich im Parlament zunehmend die Ansicht durchsetzen, dass South African Airways nicht mehr zu retten wäre und das Management nicht vorausschauend agieren würde. Konkret deutet das Medium an, dass die Fluggesellschaft ihren Liquiditätsbedarf mit Krediten decken würde, diese jedoch nicht zurückzahlen könne und anschließend beim Staat um frisches Geld ansuchen würde.

Erschwerend kommt dazu, dass ich die Belegschaft gegen mögliche Lohnkürzungen zur Wehr setzt und neuerlich Streiks angekündigt hat. Ein neuer Firmenchef soll es nun richten, denn der Staat Südfrika soll laut lokalen Zeitungsberichten als Bedingung für die neuerliche Staatshilfe den Austausch des Geschäftsführers gesetzt haben. Weiters müssen bis 2020 schwarze Zahlen geschrieben werden.

Als neuer Vorstandsvorsitzender von South African Airways fungiert nun Vuyani Jarana.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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