Solyom Airways sucht Patrioten

Geschäftsführer kritisiert vormaliges Management und sucht Investoren.

Außer einem Kurzzeitbesuch einer Boeing 737 gab es bislang keinen Flugbetrieb (Fotos: Julie L.).

Einer großen pompösen Ankündigung samt medienwirksamer "Erstlandung" folgten schon rasch organisierte Nichtzuständigkeit und der Verkauf an einen zwielichtigen Investor. Nun gibt es wieder ein Lebenszeichen von "Solyom Airways" aus Ungarn.

Das Unternehmen befinde sich nun im Besitz von János Lucsik, der auch als Geschäftsführer von Solyom Airways und Solyom Holding auftritt. Der Firmensitz wurde ins Terminal 1 des Flughafens Budapest verlagert. Man habe den Schuldenstand um 80 Prozent reduzieren können und rund die Hälfte der ausstehenden Löhne der ehemals 82 Beschäftigten ausbezahlt. Eigenen Angaben nach beschäftigt das Unternehmen derzeit 27 Mitarbeiter. Solyom würde wieder eigenverantwortlich wirtschaften.

Auf der Firmenhomepage spart János Lucsik nicht mit Kritik am "alten Management", verspricht eine Airline kleinerer Dimension in die Luft zu bringen und sucht nach Patrioten, die bereit sind Solyom als Investoren zu unterstützen. Ein AOC hat man momentan allerdings nicht. Außer, dass man plant im ACMI-Geschäft aktiv zu werden, ist nichts über die Pläne des neuen Managements bekannt.

Autor: Jan Gruber
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Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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