Sicherheitspanne in Frankfurt: Tausende Fluggäste betroffen

Französische Familie wurde trotz eines positiven Sprengstofftests nicht weiter kontrolliert.

Tausende Passagiere konnten ihre Flüge gar nicht oder verspätet antreten (Foto: Fraport AG).

Diesmal war es eine französische Urlauberfamilie, die das große Chaos auslöste: Ähnlich dem Boarding-Stopp am Flughafen München vor ein paar Tagen musste am Dienstag in Frankfurt aufgrund einer Sicherheitspanne ein ganzer Terminalbereich geräumt werden. Laut Polizei schlug bei besagter Familie ein Sprengstofftest an - die Personen wurden "durch ein individuelles Fehlverhalten einer Luftsicherheitsassistentin" in den Sicherheitsbereich eingelassen, wie die Fraport AG bestätigte. Betroffen waren die Bereiche A und Z, die vornehmlich von Lufthansa und der Star Alliance genutzt werden.

Bei der Kranich-Airline waren rund 7.000 Passagiere betroffen, die umgebucht oder in Hotels untergebracht wurden. Für Verwunderung sorgte die Tatsache, dass im Laufe des Tages einige Flugzeuge leer starteten. Der Grund war laut Lufthansa, "Flugzeuge und Crews möglichst schnell wieder an Abflughäfen außerhalb Frankfurts zu positionieren und so den Flugplan zu stabilisieren."

Die französische Familie wurde übrigens gefunden, befragt und durfte weiterreisen. Um 14:30 Uhr wurde die Sperre nach rund zweieinhalb Stunden wieder aufgehoben.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Austrian Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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