"Shape & Size" nun auch für airBaltic

472 Millionen Euro möchte airBaltic durch ihr neues Kostensenkungsprogramm "ReShape" in den nächsten Jahren einsparen. Dazu soll die Flotte harmonisiert und das Streckennetzwerk adaptiert werden.

Foto: Andy Graf

Die lettische Fluggesellschaft airBaltic hat heute ein neues Kostensenkungsprogramm vorgestellt, das der Airline, die seit geraumer Zeit in den roten Zahlen fliegt, bis spätestens 2014 wieder auf die Beine helfen soll. Dieses Konzept genannt „ReShape“ sieht Maßnahmen zur Kostenoptimierung, Steigerung der Effizienz, eine Modernisierung der Flotte sowie Anpassungen im Streckennetz vor und soll innerhalb der nächsten fünf Jahre für Einsparungen von umgerechnet bis zu 472 Millionen Euro sorgen.

In naher Zukunft wolle sich airBaltic zudem auf den Einsatz von zwei Flugzeugmustern beschränken: Auf regionalen solle die Dash 8-Q400 und auf aufkommensstärkeren Strecken entweder Airbus A319 oder Boeing 737 „Next Generation“ zum Einsatz kommen. Die derzeit betriebenen Fokker 50, Boeing 737 „Classic“ und Boeing 757 werden damit wohl die Flotte verlassen müssen.

Ihren Fokus möchte die Airline aber weiterhin auf Dienste nach Europa, Russland und in den Nahen Osten legen. Derzeit umfasst das Streckennetz der Airline knapp 60 Destinationen in diesen Regionen.

Im Dezember letzten Jahres übernahm der Staat die marode Fluglinie mit Sitz in Riga zur Gänze und genehmigte ihr eine Kapitalspritze in der Höhe von 153 Millionen Euro. Martin Gauss löste damals Bertolt Flick als CEO ab, da dies eine Voraussetzung für die Rettung der Airline darstellte.

Autor: Patrick Kritzinger
Das ist der Kurztext zu Patrick Kritzinger.

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