Ryanair: Kampf gegen Suff-Passagiere

Die Zahl der Vorfälle mit alkoholisierten Fluggästen hat in den letzten Jahren massiv zugenommen.

Ryanair hat den Kampf gegen alkoholisierte Passagiere an Bord ihrer Flugzeuge angesagt (Foto: Martin Metzenbauer).

Ryanair hat offenbar ein Problem mit dem Alkoholkonsum ihrer Fluggäste - und will nun dagegen ankämpfen. Der Hintergrund: Die Zahl der Vorfälle mit Passagieren, die sich "unruly" verhalten, habe in den letzten Jahren massiv zugenommen. Laut einer Erhebung der britischen Civil Aviation Authority (CAA) habe sich die Zahl störender Fluggäste von 2012 bis 2016 versechsfacht. Ursache Nummer eins war - wenig überraschend - der Alkohol.

Der größte Low Cost Carrier Europas möchte dieser Entwicklung nun zumindest am wichtigen Markt UK einen Riegel vorschieben und fordert von den britischen Flughäfen prophylaktische Maßnahmen. So sollen alkoholische Getränke grundsätzlich nicht vor zehn Uhr Vormittags ausgeschenkt werden. Deren Zahl soll grundsätzlich auf zwei pro Passagier beschränkt werden - kontrollieren sollen das die Airports mittels Bordkarte.

Bereits jetzt hat Ryanair auf ihren Flügen ab dem Vereinigten Königreich eigene Maßnahmen gesetzt. So dürfen Fluggäste ihre im Duty Free Shop erworbenen Alkoholika grundsätzlich nicht mehr an Bord konsumieren. Auf den traditionell "hochprozentigen" Flügen von Glasgow Prestwick und Manchester nach Alicante und Ibiza müssen diese überhaupt vor dem Boarding abgegeben werden.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Austrian Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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