Ryanair gründet UK-Tochter

Absicherung für Brexit.

Ryanair-Chef Michael O'Leary (Foto: Jan Gruber).

Nach der britischen Billigfluggesellschaft Easyjet und der ungarischen Wizzair sorgt nun auch die irische Ryanair für den Brexit vor. Hintergrund ist, dass die Luftverkehrsrechte neu geregelt werden könnten, so dass britische Carrier nicht mehr innerhalb der EU fliegen könnten und umgekehrt EU-Airlines nicht mehr im Vereinigten Königreich. Fix ist noch nichts, jedoch lassen die Fluggesellschaften nichts anbrennen.

Ryanair gründete dazu die Tochter Ryanair UK und beantragte mit dieser eine britische Betriebsgenehmigung. Laut Airliners.de wäre der Antrag am 21. Dezember 2017 bei der CAA eingebracht worden. Der Billigflieger will sich durch die Gründung und den Betrieb einer Tochter im Vereinigten Königreich die Möglichkeit sichern auch nach einem Brexit in diesem Land domestic fliegen zu können. Ob dies allerdings tatsächlich erforderlich ist, ist noch unklar.

Jedenfalls sicherten sich zuletzt auch Easyjet - mit Easyjet Europe in Wien - und Wizzair - mit Wizzair UK - entsprechend ab.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Austrian Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Austrian Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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