Rolls-Royce räumt Probleme bei Triebwerken ein

Nach der Explosion eines A380 Triebwerks räumt der Hersteller ein, dass es Probleme bei seinen Trent-900 Tiebwerken gibt.

Foto: AirTeamImages.com

Nachdem von der australischen Behörde für Verkehrssicherheit erste Teile des explodierten Triebwerks einer A380 Maschine von Qantas an den Hersteller übermittelt wurden, räumt Rolls-Royce laut dem online Portal "airliners.de" jetzt ein, dass es Probleme bei der Trent-900 Familie gibt.

Nachdem man erste Fortschritte bei der Untersuchung des Zwischenfalls mit dem A380 gemacht hat, sei nun klar dass es spezifische Probleme beim Triebwerk Trent-900 gibt. Nicht bekannt gegeben wurde allerdings ob es diese Probleme auch bei den Triebwerken, die Singapore Airlines und Lufthansa einsetzen, geben kann. Die beiden Star Alliance Partner setzen auf Ihren A380 Flugzeugen Triebwerke vom Typ Trent 970 ein, wobei Qantas auf die stärkere Version Trent 972 setzt.

Des Weiteren soll es auch keinen Zusammenhang mit einem Zwischenfall im August geben, als ein Triebwerk vom Typ Trent 1000 bei einem Testlauf zerstört wurde. Dieses Triebwerk wurde für die Boeing 787 entwickelt und der Testlauf soll damals unter erschwerten Bedingungen durchgeführt worden sein.

Bei Qantas geht man davon aus, dass die Triebwerke grundsätzliche Fehler haben, was von den Experten allerdings noch untersucht werden muss. Entscheidend beitragen zur Aufklärung könnte ein Teil eines zerbrochenen Zahnrades welcher sichergestellt werden konnte. Dazu müssen aber die restlichen Teile des großen Zahnrades auf der indonesischen Insel Batam gefunden werden. Mit in die Untersuchungen einbezogen werden auch die Flugdatenschreiber aus dem Cockpit. Die Untersuchung selbst könnte aber bis zu einem Jahr dauern.

Autor: Mario Woller
Das ist der Kurztext zu Mario Woller.

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