Q1: Norwegian startet tiefrot ins neue Jahr

Rund 155 Millionen Euro Verlust in den ersten drei Monaten des Jahres 2019.

Boeing 737-Max-8 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle schrieb im ersten Quartal des Jahres 2019 einen Verlust in der Höhe von umgerechnet 155 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum lag dieser bei „nur“ 4,8 Millionen Euro.

Geschäftsführer Bjørn Kjos erklärte im Zuge der Präsentation der Zahlen, dass insbesondere das weltweite Grounding der Boeing 737-Max erhebliche Mehrkosten gegeben habe. Dennoch wäre es seinem Team gelungen die konzernweiten Kosten zu senken und gleichzeitig den Umsatz zu steigern. Man beförderte im ersten Quartal 2019 rund acht Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 81 Prozent.

Der Fokus der Aktivitäten von Norwegian Air Shuttle liege darauf, dass der Konzern wieder in die schwarzen Zahlen fliegt. Davon ist man angesichts der jüngsten Quartalszahlen allerdings noch weit entfernt. Vor einigen Monaten galt das Unternehmen als Übernahmekandidat, jedoch zog die IAG zwischenzeitlich wieder ihr Interesse zurück. Auch um mögliche Pläne von Mitbewerbern wurde es wieder äußerst ruhig.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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