Niki-Übernahme: Gewerkschaft bleibt skeptisch

Beschäftigte wollen wissen wo sie künftig stationiert werden.

Airbus A320 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Zwar ist die Gewerkschaft GPA-DJP ins Sachen Niki-Verkauf an die Lufthansa Gruppe der Ansicht, dass es „ein guter Tag für Niki“ wäre, jedoch Hubel nicht angebracht wäre. Zahlreiche zentrale Fragen, die für die Beschäftigten von hoher Bedeutung sein sollen, sind laut den Arbeitnehmervertretern ungeklärt.

„Wir hoffen, dass sich für die MitarbeiterInnen nichts zum negativen ändern wird und erwarten vom neuen Eigentümer eine mittelfristige Garantie dafür, dass alle Arbeitsplätze und Verträge aufrecht bleiben“, erklärt Niki-Betriebsratsvorsitzender Stefan Tankovits. Zentral für die Beschäftigten sei die Frage, wo die Flugzeuge zukünftig stationiert sein werden. „Natürlich wäre es wichtig, unsere Heimatbasis behalten zu können. Der Wunsch der Beschäftigten, mit dem Flugverkehr wieder stärker nach Österreich zu kommen, ist groß.“

In den nächsten Wochen soll es zu ersten Gesprächen zwischen GPA-DJP und den Managements von Lufthansa und Eurowings kommen. „Wir gehen davon aus, dass es demnächst eine Einladung zu einem Kennenlerngespräch geben wird, in das wir sehr motiviert gehen werden“, hofft Gewerkschafter Peter Stattmann.

Autor: Jan Gruber
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Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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