Niki stellt City-Flüge mit Ende Jänner ein

Joint Venture mit Tuifly könnte bereits ab März starten. Niki wird künftig mit einer reinen Airbus-A321-Flotte unterwegs sein.

Letztes Update am 5. Jänner 2017 um 19:28 Uhr.

Niki wird künftig ausschließlich auf den Airbus A321 setzen (Foto: Peter Unmuth).

Nachdem Niki wie berichtet aus der Air-Berlin-Gruppe herausgelöst wird und künftig gemeinsam mit Tuifly ein Joint Venture mit dem Arbeitstitel Blue Sky bilden wird, hätte sich nach bisherigen Informationen in den nächsten Monaten beim Flugplan nichts Wesentliches ändern sollen. Bislang wurde lediglich bekannt gegeben, dass Abu Dhabi mit 6. März 2017 eingestellt wird.

Jetzt kommt aber doch alles etwas schneller als erwartet: Mit Ende Jänner werden nämlich sämtliche europäische City-Verbindungen - abgesehen von Palma - eingestellt, wie Niki-Chef Oliver Lackmann im Gespräch mit Austrian Aviation Net erklärte. Darunter fallen beispielsweise Strecken von Wien nach Barcelona, Madrid, Valencia, Stockholm, Hamburg, Mailand, Rom oder Zürich. Nicht betroffen sind die 27 Feriendestinationen, die Niki im kommenden Sommerflugplan ansteuern wird. Die Strecken von Wien, Salzburg und Graz zu den Air-Berlin-Drehkreuzen Düsseldorf und Berlin werden künftig von Air Berlin selbst bedient.

Das Joint Venture mit Tuifly wird also schneller als erwartet operationell starten. Wunschtermin wäre laut Lackmann bereits der kommende März. Allerdings müssen behördliche Genehmigungen abgewartet werden, insbesondere dürften auch die Wettbewerbsbehörden ein Wörtchen mitzureden haben. 

Wie Lackmann im Gespräch erklärte, soll die Marke Niki erhalten bleiben. Unter welchem Namen das gesamte Joint Venture künftig abheben wird, wollte der Airliner allerdings noch nicht verraten. Ein anderes Detail ist allerdings schon bekannt: Die künftige Ferienairline soll zum Start über 63 Flugzeuge verfügen, darunter 22 Maschinen unter dem AOC von Niki und 41 Boeing 737 unter dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis der Tuifly. Dabei wird Niki künftig ausschließlich mit Maschinen des Typs Airbus A321 unterwegs sein, so Lackmann.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Austrian Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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