Niki-Pleite: Tuifly schreibt 20 Millionen Euro ab

Forderung aus Wetlease-Vertrag.

Boeing 737-800 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Die Tui Group verbucht in der aktuellen Halbjahresbilanz des Geschäftsjahres 2018 (Berichtzeitraum 1. Oktober 2017 bis 31. März 2018) eine Abschreibung in der Höhe von 20 Millionen Euro, die der Insolvenz der Ferienfluggesellschaft Niki resultiert. 

Bei der Konzerntochter Tuifly fielen zwar die Kosten des "wilden Streiks" der Vorperiode, 24 Millionen Euro, nicht mehr an, jedoch musste das Unternehmen eine Abschreibung in der Höhe von 20 Millionen Euro für eine Forderung aus einem Wet-Lease-Vertrag in infolge der Insolvenz der österreichischen Fluggesellschaft Niki verbuchen.

Tuifly gilt im Niki-Konkursverfahren als größter Einzelgläubiger. Air Berlin verschob die Wetlease-Maschinen in 2017 nach und nach zu Niki, wobei sowohl die Muttergesellschaft als auch die österreichische Tochter im Verlauf des Vorjahres in die Insolvenz flogen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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