Niki-Pleite: 186 Gläubiger betroffen

153 Millionen Euro Schulden.

Foto: Jan Gruber.

Der Kreditschutzverband von 1870, eine österreichische Gläubigerschutzorganisation, teilte am Donnerstagvormittag mit, dass die österreichische Fluggesellschaft Niki beim Landesgericht Korneuburg die Eröffnung des Konkurses als Sekundärverfahren beantragt habe. Nun wurde eine aktualisierte Gläubigerliste nachgereicht.

Am Vormittag schrieb der KSV 1870 von 56 inländischen Gläubigern und Passiva in der Höhe von 1,3 Millionen Euro. Diese Angabe wurde nun aktualisiert. Niki benannte insgesamt 186 Gläubiger, die offene Forderungen in der Höhe von 153 Millionen Euro haben sollen.

Laut KSV 1870 hat das Landesgericht Korneuburg zur Stunde noch nicht über den Konkursantrag entschieden. Auch ist in Deutschland der Bundesgerichtshof am Zug, denn Niki legte gegen den Beschluss des Landgericht Berlin, dass ausschließlich österreichische Gerichte für die Pleite zuständig sind, das Rechtsmittel der Beschwerde ein.

Autor: Jan Gruber
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Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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