Nationalrat segnet Luftraumblock ab

Die Austro Control ist für die Luftraumüberwachung in Österreich zuständig. (Foto: Austro Control)

Österreich teilt künftig mit den Nachbarländern im Osten und Südosten einen "Luftraumblock", den „functional airspace block central europe“, kurz FABCE. Der dafür nötige Beschluss im Nationalrat erfolgte am gestrigen Dienstag. Im FABCE mit dabei sind Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Tschechien, Ungarn, die Slowakei und Slowenien. Das Abkommen dazu ist schon seit Monaten fixiert.

Bisher ist Europa durch eine Vielzahl nationaler Lufträume gekennzeichnet, die jeweils durch die nationalen Flugsicherungen überwacht werden. Die EU-Kommission bewertet diese Aufsplitterung seit Jahren als ineffizient. Bis 2012 sollen die bestehenden Räume in zunächst neun Blöcken gebündelt werden. Für die Fluglotsen soll sich vorerst nichts ändern.

SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl erklärte am Mittwoch, der Zusammenschluss Österreichs zum Luftraumblock "Zentraleuropa" soll Engpässen entgegenwirken und den rapid steigenden Verkehrszahlen im Flugverkehr begegnen, so Heinzl. Zurzeit gebe es europaweit 36 einzelne Lufträume, die alle gesondert verwaltet werden - das verursache Wartezeiten, Verspätungen, Umwege und höhere Kosten, die wiederum auf die Passagiere abgewälzt werden. Als Beispiel für die Vorteile eines europäischen Luftraums führt der SPÖ-Verkehrssprecher die USA an, wo doppelt so viele Flüge abgewickelt werden wie in Europa, aber es um 74 Prozent weniger Verspätungen gebe und geringere Flugsicherungskosten.

Autor: Roman Payer
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