Medien: Für Belair-Neustart soll das Geld fehlen

Gespräche mit einem Investor sollen laufen.

Dieser A320 wurde von Belair für Air Berlin betrieben (Foto: www.AirTeamImages.com).

Der geplante Neustart der ehemaligen Air-Berlin-Tochter Belair steht laut schweizerischen Medienberichten aus finanziellen Gründen auf äußerst wackeligen Beinen. So wird berichtet, dass die Düsseldorfer Käuferin SBC den Neustart nicht alleine stemmen könne und der beim Bundesamt für Zivilluftfahrt eingereichte Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsbewilligung hinsichtlich der finanziellen Leistungsfähigkeit unvollständig wäre.

Man befinde sich in Verhandlungen mit einem Investor und strebt den Erstflug nun für Oktober 2018 an. Travel Inside berichtet, dass Belair momentan rund 30 Mitarbeiter beschäftigt. Deren Löhne sollen vorerst gesichert sein, jedoch schreibt das Medium wortwörtlich: "Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der neue Investor möglichst rasch den Vertrag unterschreibt und im September neues Geld fliesst."

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Austrian Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Austrian Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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