Malaysia entscheidet sich für Dreamliner

Acht Boeing 787-9 sollen die Langstreckenflotte der krisengebeutelten Airline ergänzen.

Malaysia Airlines setzt derzeit auf der Langstrecke vor allem auf A330 (Foto: Malaysia Airlines).

Nach einer jahrelangen Durststrecke wappnet sich Malaysia Airlines nun für die Zukunft. Wie der Nachrichtendienst „Reuters“ berichtet, unterzeichnete die Fluggesellschaft gemeinsam mit US-Flugzeugbauer Boeing eine Absichtserklärung über den Kauf von acht 787-9 Dreamlinern sowie acht Mittelstreckenjets des Typs 737 MAX.

Während es sich beim Auftrag über die acht Langstreckenmaschinen um eine im Vorjahr getätigte und nun umgewandelte 737-Order handelt, werden für die 737 MAX Verkaufsrechte ausgeübt. Insgesamt hat Malaysia Airlines damit 25 Boeing 737 MAX-Jets bestellt. Die Order hatte der malaysische Premierminister zuvor im Weißen Haus bei US-Präsident Donald Trump angekündigt.

Nach einem Strecken- und Flottenkahlschlag sowie Personalabbau möchte die Airline im kommenden Jahr wieder profitabel unterwegs sein. Hierfür setzt sie bislang auf der Langstrecke auf Airbus A330 und Airbus A380. Ein erster von insgesamt sechs geleasten A350 soll noch im Winter zur Flotte stoßen. Auf der Kurzstrecke verlässt sie sich traditionell auf Boeing 737-Gerät.

Special Visitors

Bel Air / VP-BWR
Funair Corporation / N737AG
Global Jet Luxembourg (Roman Abramowich) / P4-MES
Global Jet Luxembourg (Viktor Vekselberg) / P4-MIS
Bundesheer (Austrian Airforce) / 7L-WN
Pilatus Flugzeugwerke / HB-VSA
BBJ One / N737ER

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