Lufthansa verschiebt Brussels-Übernahme

Aufgrund der unklaren Integration sowie der Problembewältigung der Anschläge in Brüssel ist die Komplettübernahme frühestens für September geplant.

Brussels Airline A319 (Foto: Andy Graf).

Die Entscheidung zur Komplettübernahme der Brussels von Lufthansa (AAN hat berichtet) verschiebt sich noch um ein paar Monate. Wie das Handelsblatt berichtet, sei eine Verlängerung der Entscheidungsfrist über die Call Option um weitere drei Monate vereinbart worden. Eine Übernahme ist somit frühestens im September möglich. Lufthansa verwies zur Begründung auf die Bewältigung der Folgen des Anschlags auf den Flughafen Brüssel vom 22. März 2016. AAN

„Die Kolleginnen und Kollegen von Brussels Airlines arbeiten momentan mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräften daran, nach den schrecklichen Bombenanschlägen an ihrem Heimatflughafen den Fluggästen wieder einen verlässlichen Flugbetrieb zu bieten“, wird Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einer Mitteilung zitiert. Das sei unter den erhöhten Sicherheitsvorkehrungen eine große Herausforderung und habe jetzt Priorität. „Wir haben deshalb mit Brussels Airlines vereinbart, dass die Verhandlungen zu den Konditionen der Übernahme und die notwendige Erarbeitung eines Migrationskonzepts weitere drei Monate in Anspruch nehmen werden“, so Spohr weiter.

Autor: Christoph Aumüller
Redakteur
Christoph ist Absolvent des Studienlehrganges Luftfahrt der FH Joanneum Graz. Seit Mitte 2015 verstärkt er das Redaktionsteam von Austrian Aviation Net.

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