Lufthansa rudert zurück

Kleiner als ursprünglich geplant wird sie sein, die Kooperation der beiden Airline-Giganten Lufthansa und Etihad. Die Gemeinschaftsflüge der beiden Gesellschaften werden nicht weiter ausgebaut.

Die Lufthansa tastet sich bei Etihad eher zögerlich voran (Foto: Martin Metzenbauer).

Die Lufthansa will die Gemeinschaftsflüge mit der arabischen Fluglinie Etihad vorerst nicht ausweiten, so berichtete gestern das deutsche Handelsblatt. Lufthansa-Managerin Heike Birlenbach sagte gestern, dass es derzeit keine Pläne gebe, die gemeinsamen Flüge über das vereinbarte Niveau hinaus auszubauen. Auch sei kein etwaiges Joint-Venture geplant, bei dem beide Airlines die Flugpläne aufeinander abstimmen und sich die Erlöse teilen würden.

Somit fällt die Kooperation der einstigen Kontrahenten offenbar um Einiges kleiner aus als angekündigt. Im Februar hatte Lufthansa-CEO Carsten Spohr beim offiziellen Startschuss noch verkündet: "Es ist nur der Beginn von etwas, dass in Zukunft eine bedeutende Größe erreichen könnte."

Seit zwei Monaten erhalten Etihad-Flüge von Abu Dhabi nach Frankfurt und München eine Lufthansa-Flugnummer. Gleichzeitig verpasst die Kranich-Airline einigen ihrer Südamerika-Flüge eine Etihad-Nummer. Außerdem arbeiten beide Airlines im Catering zusammen und streben eine Zusammenarbeit für die Flugzeugwartung an. Wir bleiben dran...

Autor: Andrea Wieger
Redakteurin
Andrea ist seit mehr als zwölf Jahren in verschiedenen Bereichen der Luftfahrt tätig. Sie liebt das Fliegen und unterstützt das Team von Austrian Aviation Net seit Februar 2017 als Redakteurin.

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