Lufthansa an Alitalia-Langstrecke interessiert

Laut Zeitungsbericht sollen 500 Millionen Euro geboten werden.

Airbus A321 (Foto: Andy Graf).

Die Deutsche Lufthansa AG soll laut einem Bericht der lokalen Tageszeitung „Corriere della Sera“ rund 500 Millionen Euro für Teile der insolventen Alitalia geboten haben. Der Kranich-Konzern soll insbesondere an den Langstrecken interessiert sein, jedoch steigt Italiens Regierung offenbar auf die Bremse und will das Thema Alitalia offenbar erst nach den Wahlen erledigen.

Das italienische Luftfahrtunternehmen ist die erste Etihad-Airways-Beteiligung, die im Jahr 2017 Insolvenz anmelden musste. Nur wenige Wochen später folgte Air Berlin, an der der Golfcarrier ebenso beteiligt ist. Seither wird Alitalia durch staatliche Überbrückungskredite in der Luft gehalten, wobei es als unwahrscheinlich gilt, dass sich ein Käufer für das komplette Unternehmen finden wird.

Erst vor wenigen Tagen verlängerte die italienische Regierung die Laufzeit des Darlehens und auch den Zieltermin des Abschlusses des Verkaufsprozesses. Nun soll der Carrier bis Ende April 2018 den Besitzer wechseln, also nach den italienischen Parlamentswahlen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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