Lübeck-Chef Stöcker plant Wien-Verbindung

Airport erhielt die EASA-Betriebsbewilligung zurück.

Foto: Flughafen Lübeck.

Der Flughafen Lübeck erhielt am Montag durch die zuständige Aufsichtsbehörde die notwendig EASA-Betriebsbewilligung erteilt und ist damit wieder zur Nutzung für kommerzielle Passagierflüge berechtigt. Geschäftsführer Winfried Stöcker erklärte im Gespräch mit dem NDR, dass er sich in Gesprächen mit Airline befindet, die auch eine Route nach Wien aufnehmen könnte. Auch stellte er in den Raum, dass diese mit der hauseigenen Marke Lübeck Air bedient werden könnte.

Der Airport beschaffte sich einen auf den Cayman-Islands registrierten Business-Jet, der jedoch derzeit nur firmenintern verwendet werden kann. Für den Start der geplanten Regionalflüge soll laut NDR-Berichterstattung kleines Passagierfluggerät eingesetzt werden, das durch die dänische Charterfluggesellschaft Air Alsie betrieben werden soll. Somit ist offensichtlich eine so genannte "virtuelle Airline" geplant.

Die ursprünglich pompösen Ausbaupläne wurden erheblich verkleinert. Für 60 Millionen Euro sollen temporäre Anbauten errichtet werden, die zu einem späteren Zeitpunkt versetzt und als Hangar weiterbenutzt werden können, wie Geschäftsführer Jürgen Friedel gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk erklärt.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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