Laudamotion umflog Siko-Streiks

Am Donnerstag wich man nach Münster/Osnabrück und Weeze aus.

Airbus A320 (Foto: Thomas Ramgraber).

Die Fluggesellschaft Laudamotion konnte am Donnerstag trotz der Streiks in Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart sämtliche Flüge durchgeführen. Während die baden-württembergische Landeshauptstadt ohnehin erst wieder ab Feber 2019 angeflogen wird, verlegte man jene Flüge, die für Nordrhein-Westfalen geplant waren nach Münster/Osnabrück und Weeze, wie Geschäftsführer Andreas Gruber im Gespräch mit Aviation Net bestätigte.

"Unser Anliegen war es, dass wir unsere Passagiere befördern können. Um sehr lange Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle ersparen zu können, haben wir uns dazu entschlossen unsere Flüge nach Münster/Osnabrück und Niederrhein zu verlegen", so Gruber. "Wir haben alle Flüge durchgeführt während andere Airlines einfach gestrichen haben".

Die Streiks in Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart, zu denen die Gewerkschaft Verdi das Sicherheitspersonal ausgerufen hatte, führte zu vielen Streichungen und erheblichen Verspätungen. Zum Teil konnten nur einzelne Kontrolllinien nur durch Bundespolizisten aufrecht erhalten werden.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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