Laudamotion tauft OE-LOB auf den Namen "Wien"

Die Geschäftsführer Colin Casey und Andreas Gruber luden zur Besichtigung ein.

Die OE-LOB ist in Wien gelandet (Fotos: Thomas Ramgraber).

Der erste Airbus A320, der die neue Livery von Laudamotion trägt, traf am Dienstagnachmittag am Flughafen Wien-Schwechat ein. Der Jet mit der Seriennummer 2928 ist 12,1 Jahre alt, wird von SMBC geleast und stand zuvor in Diensten der Turkish Airlines.


Wiens Flughafendirektor Julian Jäger mit den Laudamotion-Geschäftsführern Andreas Gruber und Colin Casey.

Wiens Flughafendirektor Julian Jäger und die Laudamotion-Geschäftsführer Colin Casey und Andreas Gruber tauften die OE-LOB auf den Namen "Wien". Weitere 18 Einheiten wird das Unternehmen in den nächsten Monaten übernehmen, so dass die Flotte im Sommer 2019 aus insgesamt 19 Airbus A320 bestehen wird. Jene neun A320/A321, die von Lufthansa geleast werden, gibt man bis dahin an den Kranich-Konzern zurück, der diese nach aktuellem Informationsstand dann unter der Eurowingsmarke einsetzen wird.


Die OE-LOB trägt den Namen "Wien".

Die "Wien" verfügt als erste Maschine der Laudamotion-Flotte auch über die neue Kabine. Verbaut sind nun graue Ledersitze. Einzig der Teppichboden muss laut Unternehmensangaben noch gewechselt werden, jedoch soll dies in den nächsten Tagen im eigenen Hangar am Flughafen Wien erledigt werden. Die Teppiche erwirbt man in Österreich.


In der Kabine sind neue Ledersitze montiert.

Angesprochen auf die Frage, ob und wann die im Frühjahr angekündigten Catering-Änderungen umgesetzt werden, meinte Geschäftsführer Andreas Gruber, dass vorläufig alles bleibt wie es ist. Das heißt in weiterer Folge, dass Laudamotion entgegen den ursprünglichen Ankündigungen das Paid-Catering-Konzept, das in Zusammenarbeit mit Do & Co angeboten wird, beibehalten wird.


Julian Jäger und Andreas Gruber vor der OE-LOB.

"Wir sind sehr stolz den Namen des Gründers und des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda in die Welt zu tragen. Durch das neue Design spiegeln wir unsere rot-weiß-rote Identität wieder und sorgen damit für ein neues Erscheinungsbild an Europas Flughäfen", so Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber.

Colin Casey und sein Kollege Andreas Gruber gehen davon aus, dass die Flotte der österreichischen Ryanair-Tochter in den nächsten Jahren auf 50 Einheiten anwachsen wird. Angesprochen darauf, ob es sich dabei auch um A320neo handeln wird, wollte man weder bestätigen noch dementieren. Neos wolle man langfristig haben, aber eine Order habe man noch nicht aufgegeben. Laudamotion wird künftig sowohl IAE- als auch CFM-Triebwerke nutzen. Laut Gruber ist der Grund hierfür, dass man so kurzfristig keine reine IAE- bzw. reine CFM-Flotte bekommen hätte.


Die OE-LOB ist der erste Laudamotion-Jet in neuer Livery.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Austrian Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Austrian Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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