Lauda bestärkt AUA-Vorstand

Niki Lauda unterstützt die Schaffung eines neuen Kollektivvertrages bei der AUA, ihren Schritt vor das Höchstgericht, kann er nicht nachvollziehen.

Niki Lauda kann die AUA-Sparpläne verstehen (Foto: flyNiki)

Niki Lauda, Gründer der Airline flyNiki und Aufsichtsrat bei Air Berlin, zeigt Verständnis für die Aufkündigung des AUA-Bord Kollektivvertrags von Seiten des Vorstands. Er hofft, dass die Piloten den Ernst der Lage erkennen.

Lauda sagte gestern im ORF-Radio, wenn die Einnahmen der AUA nicht mehr reichten, um den Flugbetrieb zu garantieren, müssten Einsparungen getätigt werden. Ein neuer Kollektivvertrag sei deshalb ein sinnvoller Schritt.

Lauda verteidigte auch die Personalsituation bei Niki, über die Austrian Aviation Net ausführlich berichtete. Die Leihfirma, von der FlyNiki seine Mitarbeiter beziehe, hätte einen Kollektivvertrag, die Piloten würden gut bezahlt. Lauda sprach von 8.000 Euro vierzehnmal im Jahr, bei flexibleren Arbeitszeiten. Während Piloten bei der AUA nur an die 750 Stunden im Jahr fliegen dürften, seien es bei Niki bis zu 830 Stunden.

Den Schritt der AUA, wegen den an Niki vergebenen Tel Aviv Frequenzen vor die Höchstgerichte zu gehen, kann der Niki-Gründer nicht nachvollziehen. Gegen das eigene Verkehrsministerium vorzugehen, gab es laut Lauda noch nie.

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