Klagenfurt: Neuerliche Verzögerung bei Privatisierung

Präsentations- und Unterschriftstermin auf unbestimmte Zeit verschoben.

Flughafen Klagenfurt (Foto: Martin Metzenbauer).

In Sachen der geplanten Teilprivatisierung des Klagenfurter Flughafen läuft es weiterhin nicht gerade rund, denn nach dem Zuschlag an die Lilihill-Gruppe um Franz Orasch wurden nun die Vertragsunterzeichnung und Präsentation der Pläne auf unbestimmte Zeit verschoben.

Der Kurier berichtet dazu, dass die Vertragsdetails noch gar nicht ausverhandelt worden wären und der zuständige Landesrat Martin Gruber (ÖVP) den Käufer noch gar nicht gesehen habe. Ursprünglich hätten die Pläne am Dienstag präsentiert werden sollen und im Anschluss wären die Verträge unterzeichnet worden. Landeshauptmann Peter Kaiser spricht von einer Verzögerung, da noch Details ausformuliert werden müssten.

Laut Kurier verpflichtet sich die Lilihill-Gruppe rund 13 Millionen Euro an die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten zu bezahlen und darüberhinaus acht Millionen Euro in den Flughafen zu investieren. In Summe kostet die mehrheitliche Übernahme also rund 21 Millionen Euro. Weiters soll es eine Klausel geben, die besagt, dass das Passagieraufkommen nicht unter 100.000 Fluggäste pro Jahr fallen dürfe. Andernfalls würde der Mehrheitsanteil zurück an Land und Stadt gehen. Eine offizielle Bestätigung für die Veröffentlichung des Kuriers gibt es jedoch nicht. Zu Vertragsdetails gebe man keinen Kommentar ab.

Autor: Jan Gruber
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Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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