Joon bastelt Spielplatz an Bord

Mit "Cosy Joon" können sich Familien eine Fläche zum Schlafen und Spielen arrangieren lassen.

Die Flotte von Joon umfasst derzeit vier Airbus A340 - nebst 12 Flugzeugen der A320-Familie (Grafik: Air France).

An Bord der A340-Flugzeuge der Air-France-Marke Joon können es sich Familien künftig etwas bequemer machen: "Cosy Joon" nennt sich ein neues Produkt, bei dem bestimmte Vierer-Bänke im Mittelbereich zu Spiel- oder Schlafflächen umfunktioniert werden können. Dazu wird von den Flugbegleitern einfach eine spezielle Kopfstütze abmontiert und im Bereich zwischen Sitzfläche und Vorderplatz eingehängt. Dadurch entsteht eine ebene Fläche, auf der Kleinkinder spielen oder bequemer - auf immerhin 105x76cm - schlafen können. Um die Angelegenheit noch etwas "cosier" für die Kids zu gestalten, gibt es auch noch eine Baumwollauflage als Art Matratze.

Zwei Erwachsene und zwei Kinder können eine Viererbank um 80 Euro pro Flug zu "Cosy Joon" umwandeln lassen (Foto: Air France).

Wer in den Genuss von "Cosy Joon" kommen will, muss zuerst - eh klar - etwas tiefer ins Börserl greifen: 20 Euro pro Familienmitglied und Flug kostet die Angelegenheit. Für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern fallen demnach 80 Euro an - denn auch die Erwachsenen zahlen hier mit, obwohl sich an ihren Sitzen nichts ändert. Kostenlos ist der Service hingegen für Mitglieder des Vielfliegerprogramms Flying Blue in den Silver-, Gold und Platinum-Kategorien. Gebucht werden kann grundsätzlich nur für Familien-Konstellationen, die aus ein oder zwei Erwachsenen sowie aus zwei Kindern bestehen. Und auch nur, wenn eine dieser insgesamt vier entsprechend ausgestatteten Vierer-Bänke im A340 in den Reihen 33 bis 36 noch frei ist.

Um die Fläche zu arrangieren, werden die speziellen Headrests an der Sitzfläche montiert (Foto: Air France).

Übrigens hat Air France bzw. Joon auch an die Sicherheit gedacht: Ein zusätzlicher, zu diesem "Bett" passender, Sicherheitsgurt soll verhindern, dass sich der Nachwuchs im Schlaf bei Turbulenzen verletzt wird.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Austrian Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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