Jet-Airways-Piloten legen die Arbeit nieder

Seit drei Monaten keine Gehälter bekommen.

Airbus A330 (Foto: Andy Graf).

Die Krise bei der indischen Etihad-Beteiligung Jet Airways spitzt sich weiter zu, denn seit Montag legen rund 1.000 Piloten ihre Arbeit nieder. Regionale Medien berichten unter Berufung auf Gewerkschaftsangaben, dass der Carrier seit drei Monaten die Gehälter nicht ausbezahlt haben soll.

Weiters schreibt Business Standard, dass bis spätestens 7. Mai 2019 ein Verkauf an einen neuen Investor über die Bühne gehen muss. Am heutigen Montag entscheiden die Gläubiger darüber, ob ein weiterer Aufschub und eine Finanzspritze gewährt werden oder nicht. Ursprünglich hätte der Verkaufsprozess bereits bis zum 12. April 2019 abgeschlossen sein sollen.

Die Anzahl der einsatzfähigen Flugzeuge wird von Epoch Times mit "sechs bis sieben" angegeben. Für den Betrieb der restlichen Maschinen würde Jet Airways das Geld fehlen, so das Medium. Insgesamt hat der Carrier 111 Flugzeuge in der Flotte.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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