Italien: Ryanair vor Millionen-Bußgeld

Flugausfälle könnten äußerst teuer werden.

Boeing 737-800 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Dem irischen Billigflieger Ryanair könnte die angeblich verkorkste Piloten-Urlaubsplanung, die zur Streichung tausender Flüge führte, finanziell noch teuer zu stehen kommen, denn diverse europäische Behörden prüfen Strafzahlungen. In Italien beispielsweise ist die Wettbewerbsbehörde der Ansicht, dass der Carrier die betroffenen Fluggäste nicht ausreichend über ihre Rechte informiert hätte.

Eine entsprechende Anordnung der Behörde wurde seitens Ryanair fruchtlos ignoriert, weshalb die italienische Wettbewerbsbehörde nun ein formelles Verfahren eingeleitet hatte. Dies könnte für Ryanair bis zu fünf Millionen Euro, mindestens jedoch 10.000 Euro, an Bußgeld kosten.

Weitere Behörden in anderen EU-Ländern prüfen derzeit ebenfalls, weshalb mit weiteren nationalen Sanktionen zu rechnen ist, wobei Ryanair in der Regel sämtliche Rechtsmittel ausschöpft, so dass sich eine endgültige Entscheidung noch lange hinziehen wird.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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