Interview mit GlobeAir-Chef Bernhard Fragner

Fotos: GlobeAir

Die Businessfluglinie GlobeAir ist bereits weit über die nationalen Grenzen bekannt. Sogar Hollywoodstars wie Monica Bellucci und Richard Gere haben bereits den Service des oberösterreichischen Unternehmens genossen. Am Flughafen Linz spricht man davon, dass GlobeAir jenes hier ansässige Bedarfsflugunternehmen ist, das über die geringste Downtime seiner Flotte verfügt. Austrian Aviation Net traf Bernhard Fragner, CEO von GlobeAir, zu einem Interview.

Austrian Aviation Net: Globe Air ist ein junges Unternehmen. Wann genau wurde der gewerbliche Betrieb aufgenommen?

Bernhard Fragner: Das erste Flugzeug haben wir am 18. April 2008 bekommen, das war genau ein Jahr nachdem unser Unternehmen gegründet wurde. Wir haben dann den Zertifizierungsprozess für das AOC gemacht. Das war eine sehr spannende Zeit, da genau in dem Zeitraum vom Sommer 2008 die EU OPS herausgekommen ist, die dann im September wieder revisioniert worden ist. Wir haben von Beginn an anhand der EU OPS gearbeitet und haben uns quasi "from scratch" auf EC8/2008 vorbereitet. Im Sommer, mitten im Zulassungsprozess, haben wir dann auf EC 859/2008 umgestellt und alles umgearbeitet. Parallel dazu haben wir im Sommer dann auch zwei weitere Flugzeuge bekommen und sind dann am 15. September 2008 zum ersten Mal gewerblich geflogen (Linz-Braunschweig). Das war eine tolle Sache!

Im September 2009 haben wir unser Erstjahresaudit (AOC wird für "Neulinge" nur auf ein Jahr ausgestellt) positiv abgeschlossen, und zwar so positiv, dass GlobeAir "Air Operator Classification Level 1" bescheinigt wurde. Es gibt insgesamt fünf Levels. Wir haben also die höchste Stufe in Bezug auf Qualität/Flight Safety/Airworthiness – Level 1 erhalten nur wenige, was wiederum dazu führte, dass unser AOC auf die maximal zulässige Erneuerungsdauer von 5 Jahren ausgestellt wurde

Austrian Aviation Net: Wie groß ist die derzeitige Flotte?

Bernhard Fragner: Im Oktober 2008 haben wir eine weitere Mustang erhalten. Derzeit haben wir vier Citation Mustang im Einsatz und seit dem 24. März 2010 auch eine fünfte, die den gewerblichen Betrieb aber erst im April aufnehmen wird. Zwei weitere Mustangs bekommen wir im Juni. Nach den ersten drei Flugzeugen haben wir mit Cessna einen Abschluss über weitere zehn gemacht, die bereits anbezahlt sind. Der Auslieferungsplan war von 2011 bis 2013 gedacht, und von diesem Vertrag haben wir zwei mit einer früheren Auslieferung vorgezogen, weil die Entwicklung sehr gut ist.
Das Team hat sich von ursprünglich drei Mitarbeitern auf 38 vergrößert – 22 davon sind Crew und 16 Mitarbeiter im Büro tätig.

Austrian Aviation Net: Wickelt GlobeAir die Maintenance selber ab?

Bernhard Fragner: Wir haben eine Partnerschaft mit der Linzer Werft AAC abgeschlossen. Die dortigen Techniker haben die Ausbildung gemacht und wir haben die Trainings gemeinsam mit ihnen abgeschlossen. Wir bekommen von der AAC eine sehr gute Unterstützung, sie sind ein super Team mit erfahrenen Mustang Technikern und es hat sich eine tolle Partnerschaft entwickelt, die wir sehr schätzen.

Austrian Aviation Net: 2009 war ein denkbar schwieriges Jahr für die Luftfahrt. Wie hat GlobeAir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gemeistert?

Bernhard Fragner: Wir haben im Herbst 2008 begonnen und das war ein denkbar schwieriger Zeitpunkt. Wenn das gesamte Team nicht den Glauben und den Enthusiasmus gehabt hätte, hätten wir eigentlich aufhören müssen, weil wir genau in die Wirtschaftskrise gefallen sind. Das Team hat es jedoch als Herausforderung genommen und wir haben eine sehr positive Wendung erlebt. Nicht das was, wir uns erhofft hatten, sondern etwas anderes ist eingetreten. Ursprünglich war unser Ziel, viele neue Kunden für Geschäftsreisen auf diesem Flugzeugtyp zu gewinnen. Wir wollten die Geschäftsleute überzeugen, statt der Linie auf unsere attraktives Preisangebot mit der Mustang umzusteigen. Viele Firmen haben dann aber aufgrund der Wirtschaftskrise die Geschäftsreisen massiv gekürzt.

Trotzdem konnten wir 2009 ein sehr gutes Ergebnis und Zuwachs erreichen, weil wir uns vom Downgrading hochgearbeitet haben. Viele, die bisher mit einem größeren Jet geflogen sind, sind kostengünstig auf unser kleineres Flugzeug umgestiegen. Unsere kleinere Flugzeugvariante bietet denselben Komfort und hat zudem auch fast dieselbe Reichweite.

GlobeAir-CEO Bernhard Fragner.

Austrian Aviation Net: Wieviele Flüge konnten im vergangenen Jahr abgewickelt werden?

Bernhard Fragner: Das Team war sehr fleißig in der Akquisition und wir haben letztes Jahr schlussendlich 2.800 Flüge durchgeführt und weit über 3.000 Passagiere befördert. Für uns bot sich eine große Chance im Marktgenerieren: Kunden, die bereits Businessjets gewöhnt sind, down zu graden auf etwas Preisattraktives. Wir haben auch eine neue Flotte gehabt, das war auch einer unserer Vorteile.

Weiters konnten wir mit unserer Philosophie, dem Kunden den bestmöglichen Service zu bieten, punkten. Bei uns gibt es ebenfalls Catering, hochwertigen Wein und Fruchtsäfte und wir legen auf den Kabinenservice sehr viel Wert. Das sehen wir als unsere Chance, den Kunden bei seinem ersten Flug davon zu überzeugen, dass er bei uns sehr gut aufgehoben ist.

Zu 80 Prozent fliegen bei uns zwei Passagiere. Die durchschnittliche Flugdauer beträgt eine Stunde und 10 Minuten. Unser Hauptflugvolumen haben wir in Westeuropa, womit wir eigentlich nicht gerechnet haben. Wir dachten, dass wir mehr in den Osten fliegen würden, aber das West-Ost Verhältnis ist 70 zu 30 und mit steigender Tendenz im Westen. Im ersten Quartal 2010 haben wir gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 ein Plus von satten 25 Prozent erreicht. Es gibt erste Anzeichen, dass die Wirtschaftslage wieder besser wird, unsere Marktbekanntschaft sehr zugenommen hat – und dass unsere Kundenzufriedenheit absolut gegeben ist.

Austrian Aviation Net: Wie sieht es bei GlobeAir mit der Wiederbuchungsrate aus?

Bernhard Fragner: Wir sehen unseren erstklassigen Kabinenservice als große Chance, den Kunden bei seinem ersten Flug mit uns zu überzeugen. Die Wiederbuchungsrate ist sehr hoch. Um hier eine Nummer zu nennen: Wir haben 2010 knapp 300 Kunden, die eine Flotte von fünf Flugzeugen bewegen. Das ist für uns ein Zeichen, welches auf eine hohe Kundenloyalität hindeutet.

Zahlenmäßig sind wir sehr gut vorbereitet. Wir werten jede Woche die ganze Flotte aus und vergleichen sie mit dem Vorjahreszeitraum. Wir blicken immer drei Monate zurück, um zu sehen, wie hoch der  Wiederbuchungsanteil von Kunden ist, die in diesem Zeitraum mit uns geflogen sind. Und da liegen wir zurzeit bei 35 bis 40 Prozent.

Austrian Aviation Net: Zum Stichwort Social Media: GlobeAir ist da bereits sehr aktiv. Wie groß ist die Bedeutung von Social Media für die Luftfahrt?

Bernhard Fragner: Ich bin der Meinung, dass in den nächsten Jahren Social Media eine noch größere Bedeutung zukommen wird. Diejenige Altersgruppe, die jetzt Social Networks vermehrt nutzt, sind unsere Kunden von morgen. Ich denke, dass jeder, der das Thema Social Media nicht ernst nimmt, hier wirklich eine Marketingkanalisierung verpasst.
Ich glaube, dass wir in unserem Bereich relativ spät damit begonnen haben, aber wir sehen bereits erste Erfolge, da wir bereits Kunden aus dem Social Media Bereich bekommen. Das greift und wir bereiten gerade den Weiterausbau vor, um noch aktueller und schneller am Puls in diesem Netzwerk vertreten zu sein. Ich denke nicht, dass es ein Hype ist, denn Seiten wie Google oder Facebook sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Social Media passt außerdem genau zu unserem Zeitgeist: Wir haben ein neues innovatives Konzept, neue Flugzeuge und ein junges Team mit einem Durchschnittsalter unter 30, welches von Enthusiasmus und der Liebe zum Detail geprägt ist. Ich finde, dass das perfekt zusammenpasst!

Austrian Aviation Net: Die Mustang ist hat sich ja zum großer Verkaufsschlager entwickelt, im Februar konnte Cessna die 300. Auslieferung verkünden. Wie zufrieden seid ihr mit diesem Flugzeug?

Bernhard Fragner: Das Flugzeug ist sehr zuverlässig und wir sind außerordentlich zufrieden. Unsere erste Seriennummer ist 65, das ist sehr niedrig und da konnten wir schon ein paar Kinderkrankheiten bemerken. Cessna war jedoch immer sehr hilfsbereit und hat alle diese Mängel auf Garantie behoben. Für uns war dabei einzig und alleine die Downtime ein Handicap, doch wir haben jede Maschine durch 500-600 Stunden durchgebracht und ab diesem Zeitpunkt waren dann alle Mängel behoben. Cessna hat auch angeboten, alle im Produktionsablauf durchgeführten Verbesserungen nachzurüsten. Also haben wir alle Optimierungen, die es ab Werk gegeben hat, dann nachträglich bekommen.

Austrian Aviation Net: Welche kleinen Mängel gab es denn konkret?

Bernhard Fragner: Es gab ein Problem im Locking System im Rear Compartment. Das war eher locker, wurde aber massiv verstärkt und verbessert und auch das Wetterradar wurde ausgetauscht. Auch beim Garmin 1000 wurden einige Softwareupdates durchgeführt. Ein weiteres Thema waren die Speedbrakes, welche getauscht wurden. Cessna zeigte sich sehr kooperativ, da wir ein großer Kunde sind und die meisten Flottenstunden haben. Sie bekamen von uns sehr viel Feedback.

Wir haben auch den Vorteil, dass Claudio Bruno für uns tätig ist. Er war bei Pratt & Whitney als Chefdesigner der PW600 Triebwerksfamilie tätig und ich konnte ihn überzeugen, zu uns zu kommen. Er ist jetzt Gesellschafter bei GlobeAir und als Chief Operating Officer tätig. Er hat ein sehr gutes Netzwerk zu Cessna und Pratt & Whitney, was uns natürlich ungemein geholfen hat. Dadurch, dass wir die meiste Flugerfahrung mit der Mustang haben, war unser Feedback für Cessna sehr wertvoll. Jedes neue Flugzeug hatte innerhalb der ersten paar 100 Stunden ein paar Kleinigkeiten, welche im Laufe das vergangen Jahres rasch bereinigt wurden. Es waren aber nie dramatische Probleme, da das Flugzeug sehr zuverlässig ist.

Austrian Aviation Net: Sind demnächst dann die ersten größeren Checks fällig?

Bernhard Fragner: Nein, die haben wir bereits hinter uns, denn die großen Checks waren mit Jahreswechsel fällig. Wir hatten immer ein Flugzeug in Zürich bei der Firma Jet Aviation, welches laufend ausgetauscht wurde,   das heißt dass wir jeweils eine Maschine hingebracht und eine abgeholt haben. Die letzte und vierte Maschine kommt am 1. April, dann sind alle durch die großen Checks.

Austrian Aviation Net: Eine Frage zum Thema Flottenausbau: Plant GlobeAir die Flotte mit größeren Flugzeugen zu erweitern?

Bernhard Fragner: Wir halten voll und ganz zu unserem Konzept Mustang und werden uns keine größeren Flugzeuge anschaffen. Dadurch profitieren wir mit vielen operationellen Vorteilen wie einer einheitlichen Crew, einheitlichem Training und einheitlicher Technik. Dazu muss man auch sagen, dass unser Triebwerk das mit Abstand emissionsärmste im Geschäftsflugzeugbereich ist.

Austrian Aviation Net: Klimaschutz ist ja ein wichtiges Thema für die Luftfahrt. Auf der Webseite sprecht ihr davon, ein ausgewähltes Umweltschutzprogramm aktiv zu unterstützen, wurde hierfür schon ein Konzept ausgewählt?

Bernhard Fragner: Wir haben uns dem Emissiontrading freiwillig angeschlossen, denn für diese Flugzeuge wäre es nicht gesetzlich erforderlich, da sie unter 5,7 Tonnen sind. Wir nehmen freiwillig daran teil, sind gelistet und reporten das auch. Außerdem fliegen wir immer im Long Range Cruise Modus, damit ein ökonomisch effizienter Treibstoffverbrauch erzielt wird. Von dem Zertifikatshandel bin ich selbst nicht so überzeugt. Wir wollen das effektiv angehen und legen pro Flugstunde € 2 auf die Seite. Zurzeit entstehen viele Programme und wir sind noch am evaluieren, welches davon wir genau unterstützen werden.

GlobeAir setzt in ihrem Geschäftsmodell voll auf den Very Light Jet Mustang.

Austrian Aviation Net: GlobeAir mit Sitz in Hörsching will sich als Unternehmen mit starken Bezug zu Oberösterreich positionieren. Wie sieht das genau aus?

Bernhard Fragner: Wir wollen uns bewusst als oberösterreichisches Unternehmen positionieren und beziehen zum Beispiel Schokolade und Fruchtsäfte von lokalen Anbietern. Wir wollen nach außen transportieren, dass wir  ein oberösterreichisches Unternehmen sind und möchten daher auch hier in Oberösterreich mit der Anpflanzung eines Waldes ein Zeichen setzen. Als GlobeAir wollen wir aktiv einen Beitrag leisten, um hier unsere soziale Verantwortung zu zeigen.

Austrian Aviation Net: Wie schätzen Sie Ihrer Meinung nach die Entwicklung der Business Aviation ein? Gibt es da zukünftig noch Wachstumspotenzial oder wird sich das in Richtung Konsolidierung entwickeln?

Bernhard Fragner: Ich glaube, dass in der Business Aviation eine massive Konsolidierung stattfinden wird und dass nur Flottenkonzepte überleben werden, die eine kritische Masse überschritten haben. Dort wird es hingehen und die Wirtschaftskrise wird diesen Konsolidierungsprozess beschleunigen. Aber ich glaube, dass noch viel Platz für die Business Aviation vorhanden ist, da die klassische Business Class "tot" ist. Das Produkt "Business Class" war ja bisher für die Airlines sehr erfolgreich und hat sehr viel Gewinn eingebracht. In Zukunft wird hier einfach ein substituierendes Produkt gebraucht, und genau da kommen wir ins Spiel: Das substituierende Produkt ist aus meiner Sicht – und darum gibt es auch eine GlobeAir – die Geschäftsreise mit Business Jets und mittelfristig wird es sich wieder Richtung Wachstumsmarkt entwickeln.

Vor wenigen Tagen hat Honeywell eine aktuelle Studie präsentiert: bis 2020 werden 100.000 neue Business Jets erwartet. Das ist ein sehr großes Wachstum, das da stattfinden soll. Konsolidierung, Flottengröße und das richtige Produkt für diesen Business Class Ersatz, das kommt sicher!

Austrian Aviation Net: GlobeAir ist hauptsächlich auf Geschäftsreisende ausgerichtet. Wie ist das Verhältnis von Leisure und Business Kunden?

Bernhard Fragner: Wir haben nicht erwartet, dass es hier ein 50:50 Verhältnis gibt. Derjenige, der die Jets für seine Geschäftsreisen nutzt, fliegt auch im Privatbereich mit uns, da der Kunde das Produkt kennt und vollauf damit zufrieden ist. So verhält es sich quer durch jede Branche, quer durch jede Management Ebene und Unternehmensgröße. Und das Verhältnis ist wirklich ausgeglichen.

Austrian Aviation Net: Wie gut läuft das Last Minute Geschäft, welches GlobeAir verstärkt anbietet?

Bernhard Fragner: Es hat sich bewährt und wird sehr gut angenommen. Dadurch dass wir unsere Last Minute Angebote auf unserer Webseite in real time anbieten, gibt es viele User, die permanent dort nachsehen.

Austrian Aviation Net: Sie selbst sind ein begeisterter Pilot. Wie oft fliegen Sie die Mustang selber?

Bernhard Fragner: Ich bin im ersten Jahr sehr viel geflogen, doch mittlerweile ist das aus Zeitgründen nur noch einmal pro Woche möglich. Ich bin selbst auch Lehrer und Prüfer auf der Mustang und mir ist es sehr wichtig, auch selbst zu fliegen, denn somit bin ich beim Kunden und kann etwaige Probleme der Crew verstehen. Das ist für mich und die gesamte Entwicklung des Unternehmens förderlich und mein Team unterstützt mich dabei bestmöglich.

Austrian Aviation Net: Welches Ergebnis erwartet sich GlobeAir im Jahr 2010? Das erste Quartal ist mit einem Plus von 25 Prozent gegenüber vom Vorjahr schließlich sehr gut gelaufen.

Bernhard Fragner: Wir glauben, dass wir den Trend von plus 25 Prozent auf jeden Fall halten werden und ich denke, dass es im Sommer tendenziell vielleicht sogar ein bisschen mehr werden wird, da wir mittlerweile einen höheren Bekanntheitsgrad haben und besser vorbereitet sind. GlobeAir erwartet sich, 2010 mit einem Plus von 30 bis 35 Prozent hinsichtlich Passagierzahlen, Umsatz und Kundengewinnung abzuschließen. Alle Indikatoren sprechen dafür, dass wir dies erreichen können.

Autor: Maria Forrai
Das ist der Kurztext zu Maria Forrai.

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