InterSky-Verkauf in "finaler Phase"

Umsatzplus von fünf Prozent, jedoch ein Zehntel weniger Passagiere

Foto: Peter Unmuth

Die Regionalfluglinie InterSky mit Sitz in Bregenz hat 2011 186.000 Passagiere befördert. Das ist ein Rückgang von 10 Prozent gegenüber 2010. Da war man allerdings noch mit bis zu fünf Flugzeugen unterwegs. 2011 flogen nur noch vier Bombardier Q300 für InterSky. Seit Dezember sind es drei. Trotzdem habe man die Passagierzahlen nahezu halten können, meldet InterSky heute in einer Pressemitteilung.

2011 hat es mit 26,8 Millionen Euro ein Umsatzplus von fünf Prozent gegeben. Grund für den Anstieg seien mehr Charterflüge und Geschäftsreisende, die mehr Geld für Tickets ausgegeben haben. Das abgelaufene Jahr war für die Bregenzer Airline, deren Flugzeuge in Friedrichshafen stationiert sind, nach Eigenangaben das „schwierigste Jahr seit der Unternehmensgründung“. Die Einführung der Ticketsteuer in Deutschland und Österreich, der steigende Rohölpreis, der schwache Euro-Dollar-Kurs und die Konkurrenz mit AUA und Peoples auf der Wien-Strecke setzten InterSky zu.

Die Eigentümer Renate Moser und Rolf Seewald hatten im Herbst 2011 einen Teilverkauf angekündigt. Laut der aktuellen Pressemeldung ist die Investor-Suche bereits in der „finalen Phase“. „Wir gehen davon aus, in wenigen Wochen weitere Details bekannt geben zu dürfen“, sagte die Geschäftsführerin Renate Moser. Als potentieller Investor gilt Hans Rudolf Wöhrl, der bereits in Deutschland einige Flugunternehmen aufgekauft hat.

Im kommenden Sommer will InterSky den Flugplan zu touristischen Zielen ausweiten: Die Strecken nach Elba, Sardinien sowie Pula, Split und Zadar in Kroatien werden bis zu zwei Mal wöchentlich bedient. Bei den Städtedestinationen werden weiterhin Berlin, Hamburg und Düsseldorf bis zu drei Mal täglich bedient. Die Strecke zwischen Bodensee und Wien täglich, sowie nach Graz vier Mal wöchentlich. Darüber hinaus sind auch diverse Sommercharter-Strecken für Veranstalter in Verhandlung. Die Charterflüge zwischen Memmingen und Neapel werden aufgrund der hohen Nachfrage um 10 Prozent aufgestockt.

Autor: Roman Payer
Das ist der Kurztext zu Roman Payer.

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