Indien stemmt sich gegen EU-Klimaabgabe

Der Widerstand gegen den EU-Emissionshandel wird immer stärker. Nach China hat jetzt auch Indien seinen Airlines verboten, daran teilzunehmen.

Air India und Kingfisher Airlines werden auf Anweisung der indischen Regierung keine Klimaabgabe mehr an die EU zahlen. (Foto: AirTeamImages.com)

Die indische Regierung hat ihren Fluglinien verboten, die in der EU vorgeschriebenen Emissionszertifikate zu erwerben. Zuvor hatte bereits China seinen Airlines untersagt, am EU-Emissionshandel teilzunehmen.

Ajit Singh, der Minister für zivile Luftfahrt in Indien, hatte vor dem Parlament in Neu Delhi bekräftigt, dass sich keine Airline den Regeln der EU beugen würde. Auch andere außereuropäische Staaten wollen sich gegen die neue Regelung aus Europa währen. Bereits im Oktober letzten Jahres hatten Länder wie Russland, die USA und Brasilien eine Resolution unterzeichnet, um politisch und wirtschaftlich gegen den Emissionshandel vorzugehen.

Seit Beginn des Jahres sind Fluggesellschaften dazu verpflichtet, für Flüge von und nach Europa, Emissionsrechte in Form von CO2-Zertifikaten nachzuweisen. In diesem Jahr werden 82 Prozent der notwendigen Zertifikate den Fluggesellschaften kostenfrei zugeteilt, weitere 15 Prozent der Zertifikate müssen von den Airlines ersteigert werden, drei Prozent werden für neue Airlines zurückgehalten.

Autor: Sonja Dries
Das ist der Kurztext zu Sonja Dries.

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