IATA bringt eigenen Zahlungsdienst an den Start

Kooperation mit britischem Fintech.

Foto: Pixabay.

Der internationale Lufttransportverband IATA plant eine Antwort auf Zahlungsdienstleister wie Paypal, Google-Pay, Apple-Pay, Amazon-Pay und sonstige Anbieter. In Kooperation mit einem britischen Fintech will der Verband unter dem Brand “IATA Pay“ eine eigene Lösung auf den Markt bringen. Diese soll insbesondere für die Bezahlung von Flugtickets und Extraleistungen auf Airline-Homepages zur Verfügung stehen.

Hinter dem Zahlungsdienst wird eine auf der PSD2-Anordnung der EU basierende Zugriffslösung auf das Bankkonto des Reisenden stehen. Das bedeutet, dass die technische Abwicklung mittels SEPA-Lastschrift bzw. SEPA-Überweisung erflogen wird. Fluggesellschaften sollen sich dadurch insbesondere Provisionen, die bei Debit-und Kreditkartenzahlungen anfallen, ersparen.

Erste Testläufe werden mit den Fluggesellschaften SAS, Emirates und Cathay Pacific durchgeführt. Die IATA betont in einer Aussendung, dass für Endkunden eine hohe Sicherheit bestehen würde. Kooperationspartner das Fintech Ipagoo und für das Gebiet außerhalb des Vereinigten Königreiches die Deutsche Bank AG.

Autor: René Steuer
Redaktionsaspirant
René ist seit Oktober 2018 als Redaktionsaspirant für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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