Großaufträge: Leasinggesellschaften ordern Neo und MAX

Zum Auftakt der Paris Air Show setzte Airbus 100 A320neo ab. Boeing unterzeichnete im Gegenzug einen Vorvertrag über 52 737MAX sowie acht 787-9.

Foto: Airbus

Die Paris Air Show in Le Bourget beginnt für Airbus höchst erfolgreich. Gleich zum Start der Luftfahrtmesse konnte der europäische Flugzeugbauer einen Großauftrag verkünden. Die US-amerikanische Leasinggesellschaft GECAS orderte 100 Exemplare des Typs Airbus A320neo. Insgesamt haben die Maschinen einen Wert von umgerechnet rund 9,6 Milliarden Euro. Sie werden mit Triebwerken aus dem Hause CFM ausgestattet, bei dem es sich, genauso wie bei GECAS, um ein Tochterunternehmen von General Electric handelt.

Auch Boeing konnte sich gleich am ersten Tag der Air Show über die Ankündigung einer Großbestellung freuen. Die China Development Bank, ebenfalls ein Flugzeugfinanzierer, sicherte sich 52 Mittelstreckenjets der 737MAX-Reihe. Zusätzlich möchte das Unternehmen acht Dreamliner der Version 787-9 bestellen. Ein entsprechender Vorvertrag im Wert von rund 6,6 Milliarden Euro wurde am heutigen Montag in Le Bourget unterzeichnet. Bei zehn der MAX-Flieger handelt es sich bereits um die gestreckte Version MAX-10, die erst heute vorgestellt wurde.

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