Gemeinsame Suche nach Kerosin-Alternative

Airbus, Boeing und Embraer wollen sich künftig gemeinsam für die Entwicklung von Biotreibstoff einsetzen.

Foto: AirTeamImages.com

Die drei größten zivilen Flugzeugbauer Airbus, Boeing und Embraer haben sich heute anlässlich des „ATAG Aviation Environment Summit“ in Genf auf eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer erschwinglicher Biotreibstoffe geeinigt. Künftig wolle man Verhandlungen über den Einsatz von alternativen Kraftstoffen mit Regierungen, Produzenten und Interessensvertretern gemeinsam führen.

„Es gibt Zeiten, in denen man gegeneinander antreten, und Zeiten, in denen man kooperieren muss", merkte der Boeing-Chef Jim Albaugh in einer Pressemeldung des US-Flugzeugbauers dazu an. „Zwei der größten Bedrohungen für unsere Industrie sind der Ölpreis und der Einfluss des kommerziellen Luftverkehrs auf unsere Umwelt. Indem wir mit Airbus und Embraer bei nachhaltigen Biokraftstoffen zusammenarbeiten, können wir deren Verfügbarkeit und die Auswirkungen unserer Industrie auf unseren Planeten eindämmen.“

Trotz einer Verkehrszunahme von 45 Prozent in den letzten Jahren, sei der Treibstoffverbrauch dank technischer Innovationen um nur drei Prozent gestiegen. Bis 2020 soll Biosprit laut EU-Vorgabe bereits vier Prozent des gesamten benötigten Kerosins ausmachen.

Autor: Patrick Kritzinger
Das ist der Kurztext zu Patrick Kritzinger.

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