Fraport wächst über internationale Beteiligungen

Zwei Drittel des Umsatzsanstiegs kamen nicht aus Frankfurt selbst.

Foto: Martin Metzenbauer

Gleich um 18,5 Prozent sind die Umsatzerlöse der Fraport AG im Vorjahr gestiegen - insgesamt 3,48 Milliarden Euro hat der Konzern 2018 eingenommen. Unter dem Strich kam ein EBIT von 1,13 Milliarden Euro (plus 13,6 Prozent) sowie ein Konzern-Ergebnis von 505,7 Millionen Euro (plus 40,6 Prozent) heraus. Das Ergebnis je Aktie stieg um 43,7 Prozent auf 5,13 Euro. Die Aktionäre wird das freuen: Sie sollen eine Dividende von 2 Euro je Aktie erhalten - 2017 war es noch 1,50 Euro.

Wachstumstreiber waren für Fraport vor allem die ausländischen Beteiligungen, wo ein überproportionales Passagierplus verzeichnet werden konnte: So verbuchten die beiden brasilianischen Flughäfen Porto Alegre und Fortaleza im ersten Jahr der operativen Übernahme einen Zuwachs von 7,0 Prozent auf 14,9 Millionen Fluggäste. An den vierzehn Flughäfen in Griechenland legten die Passagierzahlen insgesamt um knapp 9 Prozent auf 29,9 Millionen zu. Der Flughafen Antalya wuchs deutlich um 22,5 Prozent und erreichte mit 32,3 Millionen Reisenden ebenfalls einen neuen Passagierrekord. Der Umsatz im Segment "International Activities & Services" lag daher mit knapp 1,3 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahreswert - ein Plus von 58 Prozent. Rund zwei Drittel des gesamten Umsatzanstiegs gehen laut Fraport AG auf die internationalen Beteiligungen zurück.  

Aber auch am Flughafen Frankfurt selbst wurde mit rund 69,5 Millionen Fluggästen ein neuer Passagierrekord aufgestellt. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, sprach trotzdem von einem herausfordernden Jahr in Frankfurt - und zwar "aufgrund der Engpässe im europäischen Luftraum und der starken Nachfrage". Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Fraport weiterhin Wachstum an allen Standorten. Für Frankfurt wird ein Anstieg des Passagieraufkommens zwischen etwa zwei und etwa drei Prozent erwartet.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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