Fraport AG schloss 2016 mit Rekordgewinn ab

Manila-Entschädigung beflügelt das Konzernergebnis.

Flughafen Frankfurt am Main (Foto: Fraport AG).

Der börsennotierte Flughafenbetreiber Fraport AG konnte im Vorjahr den operativen Gewinn um 24 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro steigen. Beflügelt wurde das Ergebnis durch eine Entschädigungszahlung, die für das gescheiterte Terminalprojekt in Manila zugesporchen wurde. Auch der Teilverkauf der St.-Petersburg-Beteiligung wirkte sich positiv aus. Fraport-Aktionäre sollen davon insofern profitieren, indem eine erhöhte Dividende ausbezahlt wird. Pro Aktie sollen 1,50 Euro Gewinnbeteiligung bezahlt werden.

Rechnet man die Entschädigungszahlung und den Teilverkauf von St. Petersburg heraus, liegt der Gewinn auf dem Niveau des Jahres 2015, also bei 853 Millionen Euro, wie der börsennotierte Konzern erklärte. Das Jahr 2017 soll ebenso erfolgreich werden, denn in Kürze werden 14 Regionalflughäfen in Griechenland zum Betrieb übernommen, aber auch die brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre.

Vorstandsvorsitzender Stefan Schulte prognostiziert für das laufende Jahr einen operativen Gewinn in der Spanne zwischen 980 Millionen Euro und 1,02 Milliarden Euro. Auch Frankfurt am Main soll dazu durch weiteres Wachstum, das insbesondere mit Billigfluggesellschaften erzielt werden soll, beitragen.

Autor: Jan Gruber
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Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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